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André Villas-Boas ist bestürzt über den Tod von Diego Maradona. Der portugiesische Star-Trainer fordert die FIFA zu einer besonderen Ehrung der Legende auf.

Als Kind in Portugal schaute André Villas-Boas zu seinem großen Idol Diego Maradona auf. Nach dem Tod der Fußball-Legende am Mittwoch hat Villas-Boas die FIFA zu einer besonderen Ehrung aufgefordert (So adelt Beckenbauer Maradona)

Der Trainer von Olympique Marseille äußerte sich nach dem 0:2 in der Champions League gegen den FC Porto wenige Stunden nach Bekanntgabe des Todes. "Ich möchte, dass die FIFA die Rückennummer 10 in allen Wettbewerben und bei allen Teams nicht mehr vergibt", plädierte der 43-Jährige.

Er fügte an: "Das wäre die beste Ehre, die wir ihm erweisen können. Er ist ein unglaublich großer Verlust für die Fußballwelt." 

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Villas-Boas trauert nicht nur um Maradona

Der Portugiese - bereits mit Amtszeiten bei Coimbra, Porto, Chelsea, Tottenham, St. Petersburg, Shanghai und Marseille - erlebte als Jugendlicher die besten Zeiten des Dribbelkünstlers.

Als Argentinien dank Maradona Weltmeister wurde, war Villas-Boas acht Jahre alt. Bei der Finalniederlage 1990 gegen Deutschland schaute der heutige Coach mit zwölf Jahren zu. 

Für Villas-Boas waren die vergangenen Tage hart. Er trauerte vor Maradona bereits um Reinaldo Teles. Das Vorstandsmitglied war einst ein Förderer des Coaches und starb ebenfalls am Mittwoch nach einer Corona-Erkrankung. "Er hat mir die Türen geöffnet", sagte der Portugiese. 

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