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Nach seinem Wechsel zu Atlético rechnet Luis Suárez mit seinem Ex-Klub Barcelona ab und spricht über die Eingewöhnung in Madrid.

Seit dem vergangenen Sommer geht Luis Suárez für Atlético Madrid auf Torejagd.

Beim FC Barcelona hatte der Stürmer keine Zukunft mehr. Jetzt hat der 34-Jährige mit seinem Ex-Klub abgerechnet. "Was mich wirklich störte: Sie sagten mir, ich sei alt und könne nicht mehr auf hohem Niveau spielen, nicht mehr Teil einer großen Mannschaft sein. Das hat mir nicht gefallen", erklärte Suárez im Interview mit France Football

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Und weiter: "Wenn ich seit drei oder vier Jahren nichts mehr für Barca geleistet hätte, hätte ich es verstanden. Aber ich erzielte jede Saison meine 20 Tore, hatte immer gute Statistiken und war die Nummer zwei hinter Leo (Messi, Anm. d. Red.)."

Es sei eine Sache, wenn der Vertrag noch ein paar Jahre laufe und der Klub einen verkaufen will, so der Uruguayer. "Aber Barca hat einfach nur nicht mehr auf mich gezählt. Sie wollten mich nicht mehr. Ich habe ein Alter erreicht, in dem ich einen gewissen Respekt verdient habe."

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Suárez in Madrid glücklich

Er habe die Motivation gehabt, zu zeigen, dass man noch auf ihn zählen könne. Deshalb habe er sich für einen Wechsel nach Madrid entschieden, machte Suárez deutlich. "Es geht nur um das Selbstwertgefühl. Nach all den Jahren bei Barca wollte ich zeigen, dass ich auf höchstem Niveau, in der spanischen Elite, immer noch nützlich sein kann."

Auf der einen Seite sei es eine willkommene Abwechslung gewesen, "denn nach allem, was ich bei Barca durchgemacht habe und der Art und Weise, wie es passierte, wollte ich mich verändern", so der Routinier.

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Doch der Umzug nach Madrid sei für seine Familie und ihn nicht einfach gewesen. Vor allem die Pandemie habe die Eingewöhnung verkompliziert. "Aber man muss die positive Seite sehen: Ich wollte nicht dort glücklich werden, wo ich nicht mehr erwünscht war. Jetzt spürt meine Familie, dass ich glücklich bin und das ist die Hauptsache."

Suárez war sechs Jahre lang fester Bestandteil des Barca-Sturmes und erzielte in dieser Zeit beeindruckende 147 Tore in 191 La-Liga-Spielen. Unter Ronald Koeman spielte er allerdings keine Rolle mehr und wurde von dem Coach in einem schnöden Telefonat abserviert. Er werde nicht mehr gebraucht und könne sich einen anderen Klub suchen - so die Kurzfassung des Gesprächs. 

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