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Ibrahimovic war trotz Lockdown in einem Restaurant
Ibrahimovic war trotz Lockdown in einem Restaurant © AFP/SID/ALBERTO PIZZOLI
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Wirbel um Rotsünder Ibrahimovic: Er soll Schiedsrichter Maresca vor seinem Platzverweis beim 3:1 des AC Mailand bei Parma Calcio beleidigt haben.

Wirbel um Rotsünder Zlatan Ibrahimovic: Der exzentrische Schwede soll Schiedsrichter Fabio Maresca vor seinem Platzverweis beim 3:1 (2:0) des AC Mailand bei Parma Calcio schwer beleidigt haben. Medienberichten zufolge fiel das Wort "Bastard", doch Ibrahimovic spricht von einem Missverständnis.

Was war passiert? Nach einem Foul am früheren Bundesliga-Profi Hakan Calhanoglu gab es einen Wortwechsel zwischen dem Unparteiischen und Ibrahimovic. "Was du sagst, interessiert mich nicht", soll Maresca dem großen Schweden zugerufen haben. Dieser habe laut Gazetta dello Sport geantwortet: "Das scheint mir seltsam", also "Mi sembra strano". Maresca aber habe verstanden: "Sei un bastardo", also etwa: "Du bist ein Dreckskerl".

Daraufhin zückte der Unparteiische Rot (60.). Es war der zehnte glatte Platzverweis in Ibrahimovics Klubkarriere, fünf Mal sah er Gelb-Rot. 

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Trainer Stefano Pioli nahm ihn in Schutz. "Ich habe mit Zlatan gesprochen. Er hat mit dem Schiedsrichter gestritten, aber er war nicht respektlos und hat ihn ganz sicher nicht beleidigt", sagte er: "Ibras letzter Satz zu Maresca war: 'Also ist dir egal, was ich sage?'"

Milan hielt mit dem Dreier Champions-League-Kurs. Der Ex-Frankfurter Ante Rebic (8.), Franck Kessie (44.) und Rafael Leao (90.+4) trafen. Parma schwebt als Tabellenvorletzter in akuter Abstiegsgefahr, daran änderte auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Riccardo Gagliolo (66.) nichts.

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