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München - Xabi Alonso verrät, mit welchen Spielern er gerne immer zusammengespielt hätte. Auch über das schlimmste Spiel seiner Karriere äußert sich der Ex-Bayern-Profi.

Xabi Alonso war in seiner Profi-Karriere für die ganz großen Klubs wie den FC Liverpool, Real Madrid oder den FC Bayern tätig.

Dabei spielte der heutige Trainer mit einigen der großen Stars der Fußball-Welt zusammen. Im Podcast "The Greatest Game" von Ex-Liverpool-Teamkollege Jamie Carragher wurde Alonso nach Spielern gefragt, mit denen er gerne immer zusammengespielt hätte.

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Im Tor setzte der Spanier dabei auf einen Bayern-Star. "Der Torwart ist Manuel Neuer. Für mich ist er der Beste, den ich gesehen habe, und der Beste, mit dem ich gespielt habe", stellte Alonso klar. Von 2014 bis 2017 erlebten beide eine gemeinsame Zeit in München.

Ronaldo hat Alonso beeinflusst

Für die Defensive wählte Alonso seinen Landsmann Sergio Ramos von Real Madrid. "Er war über Jahre mein Teamkollege, auch in der Nationalmannschaft. Er hat alles gewonnen, Rekorde mit Spanien geholt, vier Champions-League-Siege, den WM-Titel, zwei EM-Titel."

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Darüber hinaus entschied sich der Spanier für die Fußball-Legenden Diego Maradona und den brasilianischen Ronaldo. "Maradona ist eine Ikone, der Größte. Er ist mehr als ein Fußballer. Was Muhammad Ali fürs Boxen ist, ist Maradona für den Fußball." Von Brasiliens Ronaldo sei Alonso schon früh "gefesselt" gewesen. "Ich war sehr jung und er hatte großen Einfluss auf mich, als ich ihn mit 16 oder 17 Jahren Fußball spielen sah", erläuterte der Coach der zweiten Mannschaft von Real Sociedad.

Zudem berichtete Alonso im Verlauf des Podcasts über den schlimmsten Abend seiner Karriere. Dabei handelt es sich um keine geringere Paarung als den Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid.

Alonso über "die schlimmste Nacht" seiner Karriere

"Im Camp Nou haben wir mit 0:5 verloren und das war die schlimmste Nacht, die ich je auf einem Fußballplatz erlebt habe", erinnerte sich der ehemalige Madrilene an das Duell im November 2010: "Nach 20 Minuten wollte ich gehen. Ich wollte nach Hause gehen. Ich wollte duschen gehen und nach Hause fahren. Es war so schmerzhaft, dass es uns einen großen Hunger gab, eine große Entschlossenheit, die Dinge zu ändern. Wir konnten nicht zu nett zu ihnen sein."

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Dabei sei es eine besondere Konstellation gewesen, in den Spielen gegen Barca regelmäßig auf viele Nationalmannschaftskollegen zu treffen.

"Auf dem Spielfeld waren wir sicher Feinde, außerhalb des Spielfeldes waren wir Mannschaftskameraden und wir haben große Dinge zusammen erlebt", schilderte der Ex-Profi, der 2017 seine Spieler-Karriere beendete, diesen schwierigen Spagat.

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