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Real Madrid: Ex-Trainer Carlos Queiroz spricht über "drei Todsünden"
Carlos Queiroz war auch portugiesischer Nationaltrainer © Getty Images
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Ex-Real-Trainer Carlos Queiroz blickt zurück auf sein Jahr bei den Königlichen und sieht "drei Todsünden" der Verantwortlichen auf dem Transfermarkt.

Ex-Real-Coach Carlos Queiroz, aktuell Trainer der iranischen Nationalmannschaft, hat über Fehler der Madrilenen auf dem Transfermarkt gesprochen, die seiner Ansicht nach während seiner Amtszeit gemacht wurden.

"Es wurden drei Todsünden begangen, als ich in Madrid war – die drei M's: Milito, Makelele und Morientes", sagte der Portugiese bei Tribuna Expresso.

Queiroz war in der Saison 2003/2004 Trainer bei den Königlichen.

Makelele auch wegen Beckham verkauft

Der 65-Jährige erinnert sich an die Voraussetzungen bei seinem Antritt: "Die Kader-Politik sah sechs "Galaktische" – alle im Mittelfeld und im Angriff und die Arbeiter in der Defensive vor. Aber im Team waren auch Claude Makelele und Fernando Morientes und beide gingen."

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Morientes wurde, für Queiroz völlig überraschend, an Monaco verliehen und Makelele an Chelsea verkauft. Dies sei passiert, "weil man mit ihm keine Trikots verkauft habe und damit David Beckham in der Mitte spielen könne", meinte Queiroz rückblickend.

"Hätten Pepe für 1,5 Millionen verpflichten können"

Außerdem wollte Real den Verteidiger Gabriel Milito, als Ersatz für Fernando Hierro verpflichtet. Doch der Argentinier fiel durch den Medizincheck. Als Alternative schlug Queiroz Pepe vor: "Wir hätten Pepe für 1,5 Millionen Euro verpflichten können, Jahre später zahlte Madrid 30 Millionen für ihn."

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Der portugiesische Trainer erreichte mit den Königlichen den vierten Platz in La Liga.

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