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Sein verspätetes Erscheinen beim Training kommt Ousmane Dembele nach Informationen der "AS" teuer zu stehen. Barcelona verhängt eine sechsstellige Strafzahlung.

Als der FC Barcelona im Sommer 2017 Ousmane Dembele von Borussia Dortmund verpflichtete, sollte der damals 20-Jährige die Top-Offensive um Lionel Messi verstärken und für mächtig Wirbel sorgen.

Zumindest letzteres gelingt dem französischen Talent zurzeit - jedoch überwiegend neben und nicht auf dem Platz. 

Das Mannschaftstraining des FC Barcelona am Sonntag war für 11 Uhr angesetzt, doch Dembele erschien erst mit zweistündiger Verspätung. Es war nicht das erste Mal, dass der 21-jährige Franzose unpünktlich zu Klubterminen erschien.

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Mindestens 100.000 Euro Strafe für Dembele

Einem Bericht der AS zufolge hat der Verein die Strafe für seinen Flügelspieler nun festgesetzt. Die Rede ist von einer Zahlung über 100.000 Euro, die sich sogar noch verdoppeln oder verdreifachen kann. Der Klub habe den Franzosen bereits darüber in Kenntnis gesetzt.

Trotz des Fehlverhaltens steht Ousmane Dembele im Kader für die Champions-League-Begegnung gegen Tottenham Hotspur. Eine sportliche Degradierung soll es vorerst nicht geben. "Dembele nach seinen letzten Leistungen nicht spielen zu lassen, wäre eine Bestrafung für das ganze Team", befand Barca-Coach Ernesto Valverde nach dem Vorfall.

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Trainer Valverde schützt Dembele

Dembele hatte im letzten Ligaspiel gegen den Lokalrivalen Espanyol Barcelona ein Tor erzielt und eine hervorragende Leistung abgeliefert.

Im Hinblick auf das bevorstehende Champions-League-Spiel gegen Tottenham hatte Valverde zunächst beschwichtigend reagiert: "Wir werden das intern regeln, auf die bestmögliche Art und Weise, denn der Spieler hat eine Menge Talent. Wir wollen ihm helfen, weil er jung ist. Er hat noch eine lange Karriere vor sich und wir wollen das Beste aus ihm herausholen", so Valverde.

Barca wusste von Dembeles Disziplin-Problemen

Der Trainer stellt also sich schützend vor sein Sorgenkind - wohl auch, weil Barca schon vor dem 115-Millionen-Euro-Transfer über das nicht immer ganz angemessene Verhalten des Weltmeisters Bescheid wusste.

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Das berichtete Barca-Scout Urbano Ortega jedenfalls gegenüber dem Radiosender COPE. "Als wir ihn verpflichteten, hatten wir bereits Kenntnis von seinen Disziplin-Problemen", sagte der 56-Jährige.

Der ehemalige Mittelfeldspieler der Katalanen merkte zudem an, dass Dembeles Umfeld nicht wirklich förderlich für dessen Karriere sei: "Die Leute in seiner Umgebung helfen ihm nicht." 

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