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Zinédine Zidane kehrte in der Saison 2019/20 nach einer Auszeit zu Real Madrid zurück
Zinédine Zidane kehrte in der Saison 2019/20 nach einer Auszeit zu Real Madrid zurück © Getty Images
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Zinédine Zidane sorgt sich um die Intelligenz seiner vier Nachkommen. Ein neues Buch über den Real-Trainer gewährt weitere interessante Einblicke.

Zinédine Zidane macht sich Gedanken um das Befinden und die Intelligenz seiner vier Söhne. Das geht aus der am 28. April erscheinenden Biografie über den Star-Trainer hervor, die der französische Journalist Frédéric Hermel verfasst hat. Auszüge daraus hat das Magazin Vanity Fair veröffentlicht.

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In diesen wird der Coach von Real Madrid zitiert: "Sie haben kein Leben wie die anderen. Ich habe Angst, dass sie kleine Idioten werden. Ich will nicht, dass Reichtum und alles, was ich darstelle, alles, was um mich herum passiert, sie in die Irre führt. Ich möchte, dass sie gute Menschen sind."

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Véronique hat Zidane vier Söhne: Enzo (24 Jahre), Luca (21), Théo (17) und Elyaz (14).

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Die Aussagen des Weltmeisters von 1998 verdeutlichen, dass Stars trotz aller Privilegien normale Menschen mit gewöhnlichen Sorgen und Ängsten sind.

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Hermel: James und Bale "Opfer von Zidanes fehlender Toleranz"

Das Buch behandelt darüber hinaus die Beziehung Zidanes zu seinen Spielern.

"Ich werde mich nicht anders verhalten, weil sie drei, vier schlechte Ergebnisse erzielt oder schwierige Situationen durchlebt haben", erklärt der 47-Jährige: "Ich verteidige meine Spieler bis aufs Messer. Ich glaube an meine Spieler und das wird bis zum Ende so sein. Ich gehöre nicht zu denen, die Spieler anschwärzen und sagen: 'Es ist die Schuld von diesem oder jenem'. Wir sitzen alle im selben Boot."

Laut den Schilderungen von Hermel legt Zidane großen Wert auf Loyalität, was seine mitunter als abgekühlt geltende Relation zu James Rodriguez und Gareth Bale erklärt.

Die fehlende Erwiderung dieser Attitüde sei der Grund für die Atmosphäre. Wörtlich schreibt Hermel: "Die loyale Einstellung führt dazu, den Respekt und die Anerkennung der Mannschaft von Real Madrid zu erhalten. Außgenommen vielleicht von Beispielen wie James und Bale. Zwei Gegner der Methoden Zidanes, und zwei Opfer seiner fehlenden Toleranz."

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