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Ansu Fati wird in einem Zeitungsartikel mit rassistischen Aussagen bedacht. Das ruft beim FC Barcelona auch Antoine Griezmann auf den Plan.

Antoine Griezmann hat seinen Teamkollegen Ansu Fati gegen rassistische Aussagen in einem Zeitungsartikel vehement verteidigt. 

Der Superstar des FC Barcelona schrieb bei Twitter über seinen jungen Mitspieler: "Ansu ist ein außergewöhnlicher Junge, der Respekt verdient - so wie alle Menschen. Nein zu Rassismus und nein zu schlechter Bildung." Griezmann reagierte damit nach Barcas 5:1-Sieg in der Champions League gegen Ferencvaros auf einen Bericht des spanischen Mediums ABC

In diesem wurde Fati, mit 17 Jahren eines der größten Talente Barcas, mit einer Gazelle und einem schwaren Kleinkriminellen verglichen.

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Im Wortlaut: "Ansu war kurz davor, mit dem Schuss eines perfekten Stürmers zu treffen, drehte seinen Körper perfekt. Ansu hat beim Laufen etwas von einer Gazelle - er sieht aus wie ein junger und schwarzer Straßen-Verkäufer. Wie einer, den man die Paseo de Garcia (Prachtboulevard in Barcelona, Anm. d. Red.) entlang rennen sieht und "Wasser, Wasser" schreien hört, wenn die Polizei eintrifft." 

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Dieser Tage sehe man diese Jungen allerdings nicht mehr, weil ihr "Geschäft" wegen des geringeren Tourismus-Aufkommen zurückgehe. Wie unter anderem die Mundo Deportivo berichtet, will der FC Barcelona rechtliche Schritte gegen ABC und den Verfasser des Artikels einleiten. 

Fati selbst äußerte sich nicht zu dem Bericht. Derzeit ist der Teenager bester Torschütze seines Klubs. Nach einer weiteren starken Leistung beim Champions-League-Auftakt (ein Tor, eine Vorlage) gab er sich bescheiden: "Danke an alle meine Mitspieler, sie machen mir die Dinge leicht." 

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