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München - In einem bemerkenswerten Interview spricht Superstar Lionel Messi offen über Privates, seine Zukunft und auch über mentale Gesundheit. Mit einigen Aussagen lässt er aufhorchen.

Superstar Lionel Messi hat einen bemerkenswerten Auftritt im spanischen Fernsehen hingelegt.

In einem einstündigen Interview sprach der Stürmer des FC Barcelona am Sonntagabend auch über Themen, die weit über das Sportliche hinausgehen.

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Messi spricht über psychologische Hilfe

Aufhorchen ließ der 33-Jährige vor allem mit seiner Aussagen bezüglich mentaler Gesundheit. So habe ihn seine Frau Antonella schon des Öfteren gebeten, sich psychologischen Rat zu holen, da er in seiner Lebenssituation oft von äußeren Umständen schier überwältigt wird.

Somit könne Messi auch die hohe psychologischen Belastung, die auf ihm liegt, lindern.

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Bislang ist Messi diesen Schritt allerdings noch nicht gegangen: "Ich hätte zum Psychologen gehen sollen, das weiß ich. Es fällt mir schwer, auch wenn ich weiß, dass ich es bräuchte. Ich bin jemand, der alles für sich behält und es nicht nach außen trägt oder teilt. Ich weiß, es würde mich gut tun, aber ich habe es noch nicht in Anspruch genommen."

Messi will Vermächtnis nicht ruinieren

Messi hasst es zudem, öffentlich als der "kleine Diktator" der Katalanen hingestellt zu werden, der entscheidet, welche Spieler kommen und gehen.

Eine seiner größten Sorgen sei, dass er sein Vermächtnis bei Barca mit einem eventuellen Wechsel einmal ruinieren könnte. Sollte er den Verein wirklich einmal verlassen, sollte dies keinen Schatten auf das werfen, was er dort getan und erreicht hat. Er beteuerte, er wisse wirklich nicht, was die Zukunft ab kommenden Juni für ihn bereithält. Er verriet aber, eines Tages in den USA spielen zu wollen.

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Messi mit Suárez und Guardiola in Kontakt

Die Idee, im Anschluss an seine Karriere irgendwann in neuer Rolle, etwa als Sportdirektor, zu Barca zurückkehren, begrüßte Messi: "Dann kann ich WIRKLICH entscheiden, wer kommt und geht", fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Mit Kumpel Luis Suárez, der Barca im Sommer ablösefrei in Richtung Atlético Madrid verließ, hat er noch täglich Kontakt. Und auch mit Ex-Coach Pep Guardiola spricht Messi noch - allerdings "nicht über einen Wechsel zu Manchester City am Ende der Saison".

Wie Catalunya Radio berichtet, wollen Messi und Suárez wohl in Zukunft gemeinsam für Inter Miami spielen, laut dem Bericht kommt dies jedoch erst nach 2022 in Frage.

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