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München - Der Sancho-Deal wird wieder unwahrscheinlicher. Tahith Chong ist ein Thema an der Weser. Pierre-Emile Höjbjerg steht vor einem Wechsel. Der SPORT1-Transferticker.

  • Watzke streitet Kontakt mit United ab (21.14 Uhr)
  • Holt Bremen Stürmer von Manchester United? (18.13 Uhr)
  • Kruse kehrt nicht zu Werder zurück (16.00 Uhr)

TOP-THEMA: Watzke streitet jeglichen Kontakt mit United ab (21.14 Uhr)

In den letzten Tagen hat sich ein Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United immer deutlicher abgezeichnet - nun dürfen die Fans von Borussia Dortmund wieder Hoffnung auf einen Verbleib ihres jungen Superstars haben.

Hans-Joachim Watzke hat jeglichen Kontakt zu dem englischen Rekordmeister abgestritten. Man führe keine Verhandlungen mit United, "auch nicht indirekt oder über angebliche Mittelsmänner", sagte Watzke der Süddeutschen Zeitung. Sportdirektor Michael Zorc geht derweil davon aus, dass "Jadon am Montag mit ins Trainingslager fährt und die kommende Saison bei uns spielt." 

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Eben jener Montag wurde zuletzt immer wieder als vermeintliche Deadline dargestellt, vor deren Ablauf ein Transfer von Sancho nach Manchester über die Bühne zu gehen habe. Watzke erklärte nun, dass es danach "keinen Sancho-Wechsel mehr in dieser Saison geben" werde. 

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Wie SPORT1 zuvor aus England erfahren hatte, setzte United um Klub-Vize Ed Woodward und Chefverhandler Matt Judge seit Sonntag eine Vermittlergruppe ein, die im Hintergrund akribisch am Mega-Angebot für den wertvollsten Bundesligaspieler (Marktwert 117 Mio. Euro) bastelt. 

Die Sport Bild bestätigte entsprechende Informationen, wonach es sich bei dem Zwischenhändler um Marco Lichtsteiner handelt. Der Spielervermittler und Bruder von Ex-Juve-Star Stephan Lichtsteiner ist Teil des Woodward-Teams, welches den Mega-Deal eintüten sollte. 

Bei Watzke klingt nun aber rein gar nichts mehr nach einem bevorstehenden Wechsel. "Es hat nie ein Angebot für Jadon gegeben", sagte der 61-Jährige, "aber es gibt von uns halt prophylaktisch die Ansage, was mindestens gezahlt werden müsste."

120 Millionen - diese astronomische Summe habe man gegenüber Sancho und dessen Berater Berater Emeka Obasi "kommuniziert". Watzke führte aus: "Ich erwarte da keine Schwierigkeiten. Jadon hat das akzeptiert, er ist ein sehr angenehmer, fairer Typ." Auch wenn in Watzkes Aussagen eine gewisse Endgültigkeit mitschwingt, ist wohl nur eines wirklich sicher: Das Transferfenster ist noch bis zum 5. Oktober geöffnet. 

+++ 18.58 Uhr: Turan kehrt zu Galatasaray zurück +++

Arda Turan ist wieder zurück bei Galatasaray Istanbul. Der 33-Jährige kommt ablösefrei vom FC Barcelona zu seinem Stammverein zurück. 2011 war der vielseitige Offensivmann von dort zu Atlético Madrid gewechselt, seit 2015 stand er in Barcelona unter Vertrag.

Dort kam er allerdings zuletzt nicht mehr zum Zug, daher hatte er leihweise beim nun neuen türkischen Meister Basaksehir gespielt.

+++ 18.32 Uhr: Verlässt auch Singh den FC Bayern?

Beim Drittliga-Meister FC Bayern könnte das nächste Talent, zumindest vorübergehend, das Weite suchen. 

Sarpreet Singh denkt laut über eine Ausleihe nach. "Das ist etwas, was ich in den kommenden Wochen beurteilen muss. Ich werde mit dem Trainer sprechen und sehen, was er wirklich für das Beste für mich hält“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern II gegenüber dem neuseeländischen Portal stuff.co.nz.

Eine Leihe sei für ihn "eine sehr gute Option, um Minuten auf hohem Niveau" sammeln zu können.

Der Neuseeländer war im vergangenen Sommer vom australischen Klub Wellington Phoenix nach München gewechselt und feierte bereits sein Debüt in der Bundesliga. Zum Meistertitel in der 3. Liga trug Singh 14 Scorerpunkte in 22 Partien bei.

Laut Kicker könnte Zweitligist 1. FC Nürnberg, der auch Interesse an Bayern-Keeper Christian Früchtl zeigt, für Singh eine interessante Option sein. 

+++ 18.13 Uhr: Holt Werder Stürmer von Manchester United? +++

Fin Bartels hat mit seinem Wechsel zu Holstein Kiel einen Platz für einen Außenstürmer im Kader von Werder Bremen frei gemacht. Diesen soll künftig nach Möglichkeit Tahith Chong besetzen. Der 20 Jahre alte Niederländer trägt seit sechs Jahren das Trikot von Manchester United.

"Er hat großes Tempo, er kommt über die Außenbahn - vom Profil her passt er", sagte Sportgeschäftsführer Frank Baumann dem Weser Kurier über den U21-Nationalspieler mit der auffälligen Haarpracht.

"Solche Jungs von Top-Clubs auszuleihen, kann für uns Sinn ergeben. Aufgrund unserer Situation ist er ein Spieler, der interessant sein könnte." Es gebe aber auch noch einige ähnliche Spieler auf der Bremer Liste. Die Corona-Krise hat Bremen in die Situation versetzt, in diesem Sommer in erster Linie ablösefreie oder Leih-Spieler zu verpflichten.

+++ 16.00 Uhr: Kruse kommt nicht nach Bremen zurück +++

Ex-Nationalspieler Max Kruse wird kein drittes Mal zu Werder Bremen wechseln. Dies bestätigte Frank Baumann, Sport-Geschäftsführer der Hanseaten, kurz vor dem ersten Mannschaftstraining der Norddeutschen am Mittwoch.
"Wir haben Gespräche mit Max geführt, aber er hat sich anders entschieden", sagte Baumann. Kruse suche eine neue Herausforderung, "wir können mit dieser Entscheidung gut leben", so der 44-Jährige weiter.

Der offensive Mittelfeldspieler trug bereits von 2006 bis 2009 sowie von 2016 bis 2019 das Werder-Trikot. Vor einem Jahr wechselte der 32-Jährige zu Fenerbahce Istanbul, kündigte dort aber im Juni wegen ausbleibender Gehaltszahlungen seinen Vertrag vorzeitig.

+++ 15.58 Uhr: Barcelona und Arsenal verhandeln über Coutinho-Transfer +++

Eine Rückkehr von Philippe Coutinho in die Premiere League wird immer wahrscheinlicher. Wie spanische Medien berichten, soll der FC Arsenal großes Interesse an einer Verpflichtung des Brasilianers haben und sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem FC Barcelona befinden.

Pikant: Coutinho hat denselben Berater wie Willian, der ebenso kurz vor einem Wechsel zum FC Arsenal stehen soll.

+++ 15.32 Uhr: Liverpool soll Robertson-Backup gefunden haben +++

Auf der Suche nach einer Alternative für Andy Robertson sollen die Reds beim Absteiger Norwich City fündig geworden sein. Von den „Canaries“ soll Linksverteidiger Jamal Lewis kommen.

Lewis könnte aufgrund des Abstiegs zu einem echten Schnäppchen werden. Liverpool bereitet derzeit ein Angebot in Höhe von zehn Millionen Pfund für den Engländer vor. Mit Wijnaldum, Shaqiri und Robertson hat der amtierende Meister in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen mit Spielern von abgestiegenen Mannschaften gemacht.

+++ 15.22 Uhr: TSG verlängert mit Otto - und leiht ihn erneut aus +++

Die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim glauben weiter an das Potenzial von Stürmer David Otto.

Die Kraichgauer haben den ursprünglich bis 2021 laufenden Vertrag mit dem 21-Jährigen um zwei Jahre verlängert, leihen den Angreifer aber wie in der vergangenen Spielzeit auch für die kommende Saison an den Zweitligisten FC Heidenheim aus

+++ 12.43 Uhr: So will Bayern ein Juwel nach München lotsen +++

Der FC Bayern soll laut Daily Mail weiterhin Interesse an Aaron Hickey vom schottischen Klub Hearts of Midlothian haben. Doch weil der 18-Jährige offenbar auch vom FC Bologna umworben wird, hat man sich beim Rekordmeister dem Bericht zufolge etwas Besonderes einfallen lassen, um Hickey von einem Wechsel an die Isar zu überzeugen.

Demnach wollen die Bayern Hickey eine exklusive Führung über das Vereinsgelände geben. Der schottische U19-Nationalspieler soll schon am kommenden Wochenende nach München fliegen, um sich selbst von den Gegebenheiten zu überzeugen.

Hickeys Vertrag bei Hearts läuft in einem Jahr aus. Neben den Bayern und Bologna soll vor allem Celtic Glasgow am Linksverteidiger interessiert sein. Dort kickte Hickey auch in der Jugend. Auch Aston Villa gilt als Interessent.

+++ 12.16 Uhr: Höjbjerg kurz vor Wechsel zu Mourinho +++

Der Wechsel von Pierre-Emil Höjbjerg zu den Tottenham Hotspur rückt offenbar immer näher.

Wie der Guardian berichtet, haben die Spurs sich mit dem FC Southampton auf eine Ablöse von umgerechnet rund 16,6 Millionen Euro für den dänischen Mittelfeldspieler geeinigt.

Ex-Bayern-Spieler Höjbjerg, der bei den Saints nur noch ein Jahr Vertrag hat, wurde demnach auch vom FC Everton umworben, soll aber einen Wechsel zum Team von José Mourinho favorisieren. Der Vollzug des Deals wird in den kommenden Tagen erwartet. Höjbjerg war 2016 vom Rekordmeister nach Southampton gewechselt.

Im Gegenzug soll offenbar Außenverteidiger Kyle-Walker Peters von den Spurs nach Southampton wechseln. Der 23-Jährige war bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit an das Team von Ralph Hasenhüttl ausgeliehen. Er soll umgerechnet rund 13,3 Millionen Euro kosten.

Dienstag, 4. August:

+++ 20.50 Uhr: Hertha vor nächstem Transfererfolg

Nach der Verpflichtung von Torhüter Alexander Schwolow scheint Hertha BSC gleich vor dem nächsten Transfererfolg zu stehen. Nach Angaben des niederländischen Fachorgans Voetbal International haben sich die Berliner dem FC Groningen nach zähem Ringen auf einen Wechsel von  Deyovaisio Zeefuik verständigt.

Der neue Klub von Bayern-Legende Arjen Robben hatte zuletzt auf einer Ablöse von sechs Millionen Euro für den 22 Jahre alten Rechtsverteidiger bestanden. Da Hertha nur dir Hälfte zahlen wollte, hatten die Groninger zwischenzeitlich bereits mit dem FC Southampton verhandelt. Doch Zeefuik wollte explizit nach Berlin.  

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+++ 21.41 Uhr: Früchtl wohl auf dem Weg nach Nürnberg +++

Der FC Bayern verleiht offenbar sein Torwart-Talent Christian Früchtl an Zweitligist 1. FC Nürnberg. Das vermeldet die Bild am Dienstagabend.

Der 20 Jahre alte Schlussmann, der mit dem FC Bayern II in der 3. Liga Meister wurde und dabei 27 Mal zwischen den Pfosten stand, soll in der 2. Bundesliga Spielpraxis sammeln.

Das allerdings wird kein Selbstläufer. Zunächst müsste Früchtl sich im Duell mit Platzhirsch Christian Mathenia durchsetzen.

+++ 17.58 Uhr: Stambouli gibt Schalke den Zuschlag +++

Der FC Schalke hat das Rennen um Freiburgs Schlussmann Alexander Schwolow zwar verloren. Dafür gab es anderweitig positive Nachrichten. Benjamin Stambouli bleibt den Königsblauen nämlich treu. Die vielseitig einsetzbare Defensivkraft verlängerte seinen im Juni ausgelaufenen Vertrag um drei weitere Jahre. 

"Wir sind wirklich froh und glücklich, dass Benji auf Schalke bleibt. Dass er ein ausgezeichneter Fußballer ist, steht außer Frage. Doch sein Stellenwert geht deutlich über seine sportlichen Qualitäten hinaus", meinte Sportvorstand Jochen Schneider in der Schalker Pressemeldung. "Benji ist ein absoluter Führungsspieler, der in der Kabine großen Respekt genießt. Er lebt unseren Klub und unsere Werte zu 100 Prozent.“

Den 29 Jahre alten Franzose zitieren die Königsblauen folgendermaßen: "Ich freue mich sehr, dass ich weiter für Schalke spielen werde. Jeder weiß, wie sehr mir der Klub und insbesondere unsere Fans am Herzen liegen. Jetzt werden wir alles daransetzen, eine gute Saison zu spielen."

Stambouli war 2016 für acht Millionen Euro von Paris St. Germain zu den Schalkern gewechselt. 

+++ 17.32 Uhr: Nürnberg holt RB-Talent +++

RB Leipzigs Tom Krauß wechselt kommende Saison auf Leihbasis zum Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Wie die Vereine am Dienstag mitteilten, gilt die Vereinbarung für zwei Jahre. Der 19-Jährige hatte zuletzt unter Trainer Julian Nagelsmann am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison seine ersten Spielminuten im Oberhaus absolviert. 

"Mit Tom bekommen wir einen vielseitig einsetzbaren Defensivspieler. Er ist als Sechser und auch in der Dreierkette einsetzbar", sagte Nürnbergs Sportvorstand Dieter Hecking: "Wir freuen uns, dass er sich für den Club hat begeistern lassen und mit uns seinen nächsten Entwicklungsschritt gehen will."

+++ 15.09 Uhr: Hertha schnappt Schalke Schwolow weg +++

Der Poker um Alexander Schwolow hat ein Ende gefunden - mit einer überraschenden Wende. 

Hertha BSC sichert sich die Dienste des Torwarts. Das gab der Hauptstadtklub am Dienstagnachmittag bekannt. Hertha soll acht Millionen Euro an den SC Freiburg überweisen, berichtet der kicker

Zuvor hatte der FC Schalke 04 auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen gehofft, allerdings konnten sich die Königsblauen mit dem SC Freiburg und dem Keeper offenbar auf finanzieller Ebene nicht einigen.

Schwolow hatte beim SC in der vergangenen Saison mit großartigen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Seine Nachfolge im Breisgau wird Mark Flekken übernehmen.

+++ 14.48 Uhr: Köln verlängert mit Castrop +++

Der 1. FC Köln hat Nachwuchsspieler Jens Castrop mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattet.

Wie der Klub am Dienstag bekannt gab, soll der 17 Jahre alte Junioren-Nationalspieler die Saisonvorbereitung mit der Mannschaft von Trainer Markus Gisdol absolvieren.

"Wir wollen ihn in den nächsten Jahren bei uns zum Profi entwickeln", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt.

+++ 14.00 Uhr: Knoche unterschreibt bei Union +++

Bundesligist Union Berlin treibt seine Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Die Eisernen gaben am Dienstag die Verpflichtung des Innenverteidigers Robin Knoche bekannt.

Der 28-Jährige, der 183 Bundesligaspiele für den VfL Wolfsburg bestritt, wechselt ablösefrei nach Berlin. Über die Laufzeit des Vertrages machte der Klub keine Angaben.

"Wenn man 15 Jahre für einen Verein gespielt hat, fällt ein Wechsel wahrscheinlich keinem Spieler leicht. Trotzdem freue ich mich, jetzt für den 1. FC Union Berlin aufzulaufen", sagte Knoche. Die Gespräche mit den Union-Verantwortlichen seien "extrem positiv" verlaufen.

Sportchef Oliver Ruhnert lobte Knoches gutes Stellungsspiel, die Kopfballstärke und Persönlichkeit und hoffte, dass "Robin unsere Defensive verstärken und variabler machen" werde.

+++ 11.06 Uhr: Kruse mit 2+1 Vertrag bei Werder? +++

Eine Bundesliga-Rückkehr von Max Kruse ist mittlerweile sicher, dass ließ der Ex-Bremer in den vergangenen Tagen auf Instagram verlauten.

"Wir sehen uns auf jeden Fall in der Bundesliga wieder", erklärte er am Sonntagabend in einem Video auf der sozialen Plattform.

Auf der Liste der möglichen zukünftigen Arbeitgeber steht Werder Bremen wohl ganz oben. Wie die Bild nun berichtet, sehen die Grün-Weißen für den 32-Jährigen einen 2+1-Vertrag vor.

Demnach soll Kruse zwei Jahre gebunden werden mit einer Option auf noch eine weitere Saison. Das würde wohl höchstwahrscheinlich ein Karriereausklang bei Werder Bremen bedeuten.

Für welchen Klub Kruse sich letztendlich entscheidet, will er noch diese Woche verkünden.

+++ 10.35 Uhr: Real-Shopping-Tour startet erst bei Bale-Verkauf? +++

Nachdem Real-madrid-Boss Florentino Pérez in den vergangenen Wochen noch verlauten ließ, dass es im kommenden Transfer-Sommer keine größeren Verpflichtungen geben wird, berichtet nun ESPN, dass ein Investement auf dem Transfermarkt vor allem von einem möglichen Abgang von Gareth Bale abhängt.

Der Waliser kam nach dem Restart der La Liga lediglich einmal zum Einsatz und ist weiterhin auf Kriegsfuß mit Real-Coach Zinédine Zidane.

Schon letzten Sommer wollte Bale die Königlichen verlassen – doch ein Transfer ist damals auf den letzten Metern nicht zu Stande gekommen. Aber auch in dieser Wechsel-Periode dürfte es schwer werden, den 31-Jährigen zu verkaufen.

Demnach könnten wohl nur eine Handvoll Teams die Gehaltsvorstellungen des Walisers erfüllen. Darüber hinaus steht Bale noch bis 2022 bei Real Madrid unter Vertrag und die Königlichen werden wohl eine stattliche Ablösesumme für den Offensivmann verlangen.

Erst kürzlich ließ Bale verlauten, dass er trotz seines schwierigen Verhältnisses zu Zidane seinen Vertrag in der spanischen Hauptstadt erfüllen möchte+++

+++ 10.09 Uhr: Bayern soll Real-Juwel umworben haben +++

Takefusa Kubo wird derzeit von halb Europa gejagt. Der 19-jährige Japaner, der in der vergangenen Saison von Real Madrid an Ligaabsteiger RCD Mallorca ausgeliehen wurde, ist auf der Suche nach einem neuen Klub.

Die Königlichen wollen den dribbelstarken Offensivmann erneut für eine weitere Saison ausleihen, um ihn erst in den kommenden Jahren in die erste Mannschaft einzubinden.

Wie nun die AS berichtet, sind neben einer Vielzahl von La-Liga-Klubs wohl auch die Bayern an einer Verpflichtung interessiert. Demnach sollen die Münchener den Königlichen mehrfach ein Angebot für den 19-Jährigen unterbreitet haben.

Doch Real Madrid und Kubo selber lehnten dieses wohl strikt ab. Der Japaner will in der spanischen Liga bleiben.

Neben Celta Vigo, Granada and Osasuna soll vor allen Villarreal sehr gute Karten im Poker um das Offensiv-Talent haben. Der Klub ist im nächsten Jahr für die Europa League qualifiziert und könnte dem Japaner somit die nötige internationale Bühne bieten.

Unai Emery, neuer Villarreal-Coach ist wohl mehr als überzeugt von Kubo und treibt den Transfer weiter voran.

+++ 9.41 Uhr: Gladbach darf auf Barca-Talent hoffen +++

Schon vergangene Woche hatte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl sein Interesse an dem 17-Jährigen Pedri vom FC Barcelona öffentlich bekundigt. Nun wurde offensichtlich der nächste Schritt für eine mögliche Verpflichtung gegangen.

Wie Sky berichtet, haben sich die Gladbacher und die Katalanen in einer Videokonferenz über einen konkreten Transfer beraten. 

Demnach sei der Plan, dass der offensive Mittelfeldmann für zwei Jahre an die Fohlen ausgeliehen wird. Eine endgültige Entscheidung ist aber erst nach dem Champions-League-Turnier abzusehen.

Die Katalanen haben Pedri erst kürzlich von UD Las Palmas für eine Ablösesumme von 5 Millionen Euro verpflichtet.

+++ 7.21 Uhr: Willian vor Wechsel zum Stadtrivalen? +++

Dem FC Chelsea gelingt es wohl nicht, Willian zu halten. Nach einem Bericht der Daily Mail sind Verhandlungen über eine mögliche Vertragsverlängerung erneut gescheitert. Demnach möchte der 31-Jährige wohl einen Dreijahresvertrag unterschreiben - die Blues haben aber nur ein Arbeitspapier über zwei Jahre angeboten.

Der Vertrag des brasilianischen Offensivspielers läuft Ende August aus und nun steht der FC Arsenal offenbar ganz oben auf der Liste der möglichen zukünftigen Arbeitgeber. 

Die Gunners bieten dem 31-Jährigen den gewünschten Dreijahresvertrag und setzen sogar noch eine Gehaltserhöhung obendrauf. Letzte Woche ließ der Willian-Berater sogar noch verkünden, dass auch der Beckham-Klub Inter Miami an einer Verpflichtung des Brasilianers interessiert ist.

Den Amerikanern werden aber keine großen Chancen zugerechnet im Poker um den dribbelstarken Flügelspieler.

Eine Entscheidung über die Zukunft des 31-Jährigen soll nach dem Achtelfinal-Rückspiel der Blues gegen den FC Bayern München am Samstag getroffen werden. Dort könnte Willian nach überstandenen Achillessehnen-Problemen wieder im Kader stehen.

+++ 6.49 Uhr: United wird offenbar seinen Topverdiener los +++

Alexis Sanchez, der diese Saison von Manchester United an Inter Mailand ausgeliehen war, steht offenbar vor einem festen Transfer nach Norditalien. Wie die Daily Mail berichtet, stehen die Verhandlungsgespräche kurz vor dem Abschluss - und damit könnten die Red Devils massiv Geld sparen.

Der Chilene ist seit 2018 bei ManUnited unter Vertrag, konnte aber nie richtig Fuß fassen. Und mit einem Wochengehalt von insgesamt umgerechnet rund 622.000 Euro, ist er für den Klub ein enormer Kostenpunkt.

Bei einem Transfer nach Italien könnte United bis zu 64 Millionen Euro sparen, zumal der Vertrag des 31-Jährigen noch bis 2022 läuft. Wichtiges Geld, welches die Engländer für einen möglichen Kauf von Jadon Sancho (BVB) gut gebrauchen könnten. Übereinstimmenden italienischen Medienberichten zufolge einigten sich der Premier-League-Klub und der Chilene auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrages.

Offenbar ist Sanchez mit den Italienern bereits einig und stimmte auch einer drastischen Gehaltskürzung zu. Demnach soll der Chilene einen Dreijahresvertrag unterschreiben - mit einem Wochengehalt von umgerechnet 138.000 Euro.

Die Leihe des Stürmers endete zwar offiziell schon am letzten Freitag, aber Sanchez ist dennoch für den Inter-Kader des Europa-League-Spiels gegen Getafe eingetragen. Eine mögliche Einigung der beiden Vereine soll einen Einsatz möglich machen.

Montag, 3. August:

+++ 21.06 Uhr: ManUnited mit Sancho bereits einig? +++

Das Tauziehen um Jadon Sancho geht in die nächste Runde – ein Wechsel des 20-Jährigen zu Manchester United scheint immer konkretere Formen anzunehmen.

Nach Sky-Informationen sollen sich die Engländer mit dem englischen Flügelflitzer prinzipiell auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben.

Eine Einigung zwischen beiden Vereinen steht aber noch aus, doch offenbar ist ManUnited inzwischen bereit, die von Dortmund geforderten 120 Millionen Euro für Sancho hinzublättern.

Wie englische Medien und die Bild berichten, will United die Ablöse in Raten bezahlen – 70 Millionen Euro sollen direkt fließen, weitere 30 Millionen im kommenden Jahr und die letzte Rate in Höhe von 20 Millionen Euro im Jahr 2022.

Der Guardian bringt als Grundablöse 100 Millionen Euro ins Spiel, die in Raten abgestottert werden könnten. Weitere 20 Millionen sollen als Boni hinzukommen.

Der BVB will bis zum Start des Trainingslagers in Bad Ragaz am 10. August Klarheit haben, ob er für die kommende Saison mit oder ohne Sancho planen kann.

+++ 18.25 Uhr: Union holt Luthe +++

Bundesligist Union Berlin hat einen Nachfolger für Torwart Rafal Gikiewicz gefunden.

Wie die Köpenicker am Montag verkündeten, wechselt Andreas Luthe vom FC Augsburg in die Hauptstadt. Mit den Fuggerstädtern hatte sich der 33-Jährige zuvor auf die vorzeitige Auflösung seines noch bis 2022 gültigen Vertrages geeinigt. Gikiewicz war zuvor in die Gegenrichtung von Union zum FCA gewechselt. 

"Union ist ein Verein, den ich schon lange kenne und dessen positive Entwicklung ich in den letzten Jahren sehr aufmerksam verfolgt habe. Nach guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war mir schnell klar, dass ich gerne nach Berlin wechseln möchte", sagte Luthe. 

Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert meinte: "Es ist uns gelungen, mit Andreas Luthe einen souveränen Schlussmann zu verpflichten, der die Liga gut kennt. Seine positive Ausstrahlung und seine Präsenz werden uns in der kommenden Spielzeit helfen, unsere Ziele auch im zweiten Bundesliga-Jahr zu erreichen."

Luthe wurde beim VfL Bochum ausgebildet und absolvierte 169 Spiele für die Profi-Mannschaft. Im Sommer 2016 wechselte er zum FC Augsburg, für den der gebürtige Velberter in der vergangenen Saison in zehn Partien zwischen den Pfosten stand.

+++ 17.44 Uhr: Giefer geht nach Würzburg +++

Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers hat Torwart Fabian Giefer vom Bundesligisten FC Augsburg verpflichtet. Wie die Franken am Montag mitteilten, erhält der 30-Jährige einen Zweijahresvertrag. 

"Fabian, dessen Weg ich seit seiner Zeit bei Bayer Leverkusen verfolge, ist für mich ein herausragender Torhüter, der seine Qualitäten bei uns wieder auf dem Platz zeigen wird. Davon bin ich überzeugt", sagte Kickers-Trainer Michael Schiele. "Es steht außer Frage, dass er mit seinen enormen Erfahrungswerten, die er auf all seinen Stationen in der Bundesliga gesammelt hat, für unsere junge Mannschaft ein ganz wichtiger Faktor ist."

In Augsburg war Giefer zuletzt nur die Nummer drei. Vor seinem Engagement beim FCA spielte Giefer für Bristol City in der zweiten englischen Liga, wohin er von Schalke 04 ausgeliehen war. Seine stärkste Zeit hatte der frühere Junioren-Nationalkeeper bei Fortuna Düsseldorf (2012 bis 2014).

+++ 17.02 Uhr: KSC verpflichtet Bormuth +++

Zweitligist Karlsruher SC hat Robin Bormuth von Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf verpflichtet.

Nach sechs Jahren bei der Fortuna war der Vertrag des Innenverteidigers in diesem Sommer ausgelaufen. Die Vertragsdauer teilte der KSC in seiner Mitteilung am Montagnachmittag nicht mit.

"Die offenen und ehrlichen Gespräche sowie die Wertschätzung, die mir dabei entgegengebracht wurde, fand ich enorm", sagte der 24-Jährige.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2014 hatte Bormuth 60 Pflichtspiele für die Fortuna absolviert, unter Trainer Uwe Rösler rutschte er in der letzten Saison in die U23 ab.

+++ 14.26 Uhr: Khedira erklärt Zukunftspläne +++

Juventus Turin hat seinen neunten Scudetto in Serie erobert, doch Rio-Weltmeister Sami Khedira beklagt eine "sehr harte Saison". "Ich bin über den Erfolg unserer Mannschaft und über den neunten Scudetto in Serie begeistert, doch seit Dezember war für mich persönlich alles frustrierend", kommentierte Khedira, der zwei Verletzungen im Saisonverlauf erlitt und nur 18 Spiele bestreiten konnte.

"Ich hätte mir mehr von mir selbst erwartet. Doch jedesmal wenn man stürzt, muss man wieder aufstehen. Das ist mein Verhalten seit 14 Jahren, in denen ich 20 Titel in Europas besten Ligen erobert habe", sagte der Mittelfeldspieler auf Instagram. "Täglich arbeite ich hart, um so rasch wie möglich zurückkehren zu können und ich bin überzeugt, ich schaffe es", sagte der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler. Khedira bekräftigte seine feste Absicht, bei Juve bleiben zu wollen. 

"Die Bianconeri wissen, dass ich diesen großartigen Klub, seine Tifosi Italien und Juves Erbgut liebe und respektiere. Seitdem ich vor fünf Jahren hier eingetroffen bin, haben wir Enormes geleistet, und in dieser Saison können wir noch einen Titel gewinnen. Ich werde weiterhin alles geben und will endlich gesund werden, weil ich nicht nur den Klub, den Fußball und die Bianconeri liebe, sondern auch denke, dass wir zusammen Juves Geschichte fortschreiben werden", betonte Khedira.

+++ 12.30 Uhr: Kehrtwende bei Rashica möglich? +++

Milot Rashica war bei Werder Bremen fest dafür eingeplant, durch seinen Transfer dringend benötigte Transfereinnahmen zu generieren. Trotz des hinterlegten Interesses von RB Leipzig entpuppt sich dieses Vorhaben aber als schwierig.

"Wir haben bislang noch mit keinem Klub eine Einigung erzielt", erklärte Werders Geschäftsführer Sport Frank Baumann am Montag. Rashica stehe daher weiter bei den Bremern unter Vertrag und werde mit vollem Engagement die Saisonvorbereitung angehen.

"Es ist durchaus vorstellbar, dass Milot die ersten und vielleicht auch die letzten Saisonspiele für uns bestreitet", meinte Baumann weiter.

+++ 11.59 Uhr: Kruse-Rückkehr? Baumann mit leichtem Lächeln +++ 

Max Kruse hat am Sonntag in den sozialen Medien seine Rückkehr in die Bundesliga angekündigt. Seither wird verstärkt über ein Comeback bei Werder Bremen spekuliert.

Geschäftsführer Frank Baumann antwortete auf Nachfrage, wie es denn um seine Drähte zu Kruse stehe, bei der Pressekonferenz zum Bremer Trainingsstart am Montag mit einem leichten Lächeln im Gesicht: "Ich hatte schon immer ein gutes Verhältnis zu Max."

Es werde noch Veränderungen im Bremer Kader geben. "Aber ich bitte um Verständnis, dass wir nicht in der Öffentlichkeit bekannt geben möchten, ob wir Angebote rumschicken, wie die Angebote aussehen. Das ist nicht unsere Art."

+++ 10.56 Uhr: U21-Nationalspieler verlässt BVB +++

Borussia Dortmund hat sich von U21-Nationalspieler Dzenis Burnic getrennt. Der Mittelfeldspieler wechselt zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim, wie beide Klubs am Montag bekannt gaben. "Die Perspektive, die mir der 1. FC Heidenheim in sehr guten Gesprächen aufgezeigt hat, haben mich komplett überzeugt", sagte Burnic, der beim FCH bis 2023 unterschreibt.

Der 22-Jährige hatte zuletzt auf Leihbasis für Dynamo Dresden gespielt. Zuvor war er mangels Spielpraxis zum VfB Stuttgart verliehen worden. Für Dortmund spielte Burnic nur ein einziges Mal in der Bundesliga, bei der 1:2-Niederlage beim SV Darmstadt im Februar 2017. "Dzenis ist in seinem Jahrgang eines der größten Talente auf dieser Position", sagte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. 

+++ 10.53 Uhr: Barca-Präsident redet Klartext zu Neymar +++

Präsident Josep Bartomeu hat eine Rückkehr Neymars zum FC Barcelona aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgeschlossen.

"In dieser Situation ist das nicht machbar", betonte Barca-Präsident Josep Bartomeu in einem Interview mit dem Magazin Sport. "PSG will ihn auch nicht verkaufen."

Der Brasilianer war 2017 für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt, sein Vertrag dort läuft noch bis 2022.

Generell sind bei Barca nach den Verpflichtungen von Miralem Pjanic (von Juventus Turin für 60 Millionen Euro Ablöse) und Trincao (für 31 Millionen Euro von Sporting Braga) laut Bartomeu keine weiteren Mega-Transfers zu erwarten. Das betrifft auch einen möglichen Transfer von Angreifer Lautaro Martínez von Inter Mailand.

"Barca hat mit Inter über Lautaro gesprochen, aber die Gespräche sind abgebrochen worden. Die Situation lädt nicht zu großen Investitionen ein", sagte Bartomeu.

+++ 10.52 Uhr: Leipzig-Abschied? Forsberg legt sich fest +++

Emil Forsberg von RB Leipzig sieht seine Zukunft bei den Sachsen. "Noch bin ich hier nicht fertig und habe noch zwei Jahre Vertrag. Ich fühle mich pudelwohl, meine Familie ebenso, meine Tochter geht jetzt in die Kita, und auch meine Frau ist happy", sagte der Schwede dem kicker.

Nach Ende der Bundesliga-Saison hatte sich der 28-Jährige mit Sportdirektor Markus Krösche zusammengesetzt und über die nächsten Schritte gesprochen. "Ich habe ausschließlich positive Signale erhalten, die Gespräche waren richtig gut", sagte Forsberg, der seit 2015 im Verein ist und zuletzt häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatte. 

Vor Konkurrenz wie Winterneuzugang Dani Olmo schreckt er nicht zurück: "Ich freue mich über jeden guten Spieler, der kommt, ich habe davor keine Angst. Weil ich auch weiß, wie gut ich bin."

+++ 8.34 Uhr: Arsenal plant den großen Umbruch +++

Beim FC Arsenal steht trotz dem Triumph im FA Cup - und der damit verbundenen Qualifikation für die Europa League - der große Umbruch bevor.

Coach Mikel Arteta will ein Team um Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang aufbauen. Der Vertrag mit dem Gabuner läuft allerdings nur noch bis Sommer 2021 und soll daher unbedingt verlängert werden. Gelingt das nicht, könnten die Gunners Aubameyang in diesem Sommer sogar verkaufen, um ihn nicht ablösefrei ziehen zu lassen.

Transferziele stellen Phillipe Coutinho (FC Barcelona), Thomas Partey (Atlético Madrid) und Willian (FC Chelsea) da. Dafür muss Arsenal allerdings auch viel Geld einnehmen, weswegen einige Stars auf der Verkaufsliste stehen sollen. 

Laut Daily Mail könnten sich die Gunners von nicht weniger als zehn Stars trennen.

Demnach sei - bei einem passenden Angebot - die Zukunft im Emirates Stadium von folgenden Spielern unsicher: Mesut Özil, Shkodran Mustafi, Sokratis, Matteo Guendouzi, Lucas Torreira, Henrikh Mkhitaryan, Sead Kolasinac, Alexandre Lacazette, Hector Bellerin und Rob Holding.

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