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Zinédine Zidanes Zukunft als Trainer bei Real Madrid bleibt unklar. Bei einem Abgang könnte der Franzose den Weg für Joachim Löw frei machen.

Zinédine Zidane lässt seine Zukunft bei Real Madrid über die Saison hinaus weiter offen.

Obwohl der Franzose bei den Königlichen noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, vermeidet er bislang ein klares Bekenntnis zur Erfüllung des Arbeitspapieres. "Ich schaue nicht über das Tagesgeschäft hinaus. Ich plane nichts", erklärte Zidane jüngst auf einer Pressekonferenz. (Service: Tabelle von La Liga)

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Es sind sehr reizvolle Aufgaben, die Zidane zu einem Abschied von Real bewegen könnten. 

Zidane als Nationaltrainer Frankreichs gehandelt

Zunächst ist da die französische Nationalmannschaft, die als Nachfolger des aktuellen Nationaltrainers Didier Deschamps allem Anschein nach gerne den Madrid-Trainer verpflichten würde. 

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So sprach sich kürzlich Noël Le Graët, Präsident des französischen Verbandes für den 108-fachen Nationalspieler aus. "Wenn Didier geht und ich noch hier bin, wäre die erste Person, die ich sehen würde, Zidane", stellte der Verantwortliche klar. Deschamps Vertrag als Nationalcoach läuft allerdings erst 2022 aus.

Folgt Zidane auf Pirlo bei Juventus?

Eine zweite und frühere Option bietet sich für Zidane mit Juventus Turin. Wegen einer schwachen Saison des italienischen Rekordmeisters steht Trainer Andrea Pirlo vor dem Aus. Nach dem Scheitern im Achtelfinale der Champions League wird sogar über eine vorzeitige Entlassung des Italieners spekuliert. Diese Gerüchte dementierte der Klub jedoch.

Sollte sich Pirlo als Cheftrainer aus Turin verabschieden, ist Zizou offenbar der Wunschnachfolger von Juve. Laut dem spanischen Journalist Eduardo Inda habe Juve bereits mehrmals bei dem Franzosen angerufen. Für den Serie-A-Klub spielte Zidane zwischen 1996 und 2001 schon fünf Jahre als aktiver Profi.

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Löw will wieder als Vereinstrainer arbeiten - bei Real?

Sollte Zidane wirklich gehen, braucht Real selbstverständlich einen Nachfolger - und schon bringt die spanische Zeitung AS den nach der EM scheidenden Bundestrainer Joachim Löw mit einem Engagement bei den Madrilenen in Verbindung. Kurz nach seinem Rücktritt hatte er bei SPORT1 bestätigt, in Zukunft wieder als Vereinstrainer arbeiten zu wollen.

Macht Zidane also Platz bei Real für Löw?

Ein Indiz dafür könnte sein, dass der 61-Jährige Spanisch lernt. Auf Nachfrage erklärte Löw allerdings, dies stehe nicht mit einem konkreten Angebot in Verbindung. "Ich habe vor einiger Zeit mal angefangen. Das hat aber nichts mit einem Verein zu tun. Spanisch kann man überall gebrauchen. Mir gefällt die Sprache."

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Der Weltmeister-Trainer von 2014 versicherte, dass er sich gegenwärtig noch nicht mit seiner Zukunft beschäftigt. "Für mich gilt voller Fokus auf die EM. Danach wird man sehen. Bis dahin werde ich keine Gespräche führen", erklärte Löw.

Eine andere Option für Real, welche die AS ins Spiel bringt, ist der Ex-Schalker Raúl. Der 43-Jährige trainiert seit 2019 die zweite Mannschaft der Madrilenen und war bereits für vier Partien Interimstrainer der ersten Garde.

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