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Manchester United v Manchester City - Premier League
David Silva beim 1:0 für City © Getty Images
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Manchester City bleibt in England das Maß aller Dinge. Der Spitzenreiter der Premier League bezwingt den Stadtrivalen knapp. Immer wieder im Mittelpunkt: Romelu Lukaku.

Manchester ist blau!

Der englische Spitzenreiter Manchester City setzt sich im umkämpften Stadtduell mit Manchester United durch und baut seine Tabellenführung in der Premier League weiter aus. Im Old Trafford bezwangen die Gäste, bei denen der Nationalspieler Leroy Sane in der Startelf stand, Englands Rekordmeister mit 2:1 (1:1). Sanes deutscher Teamkollege Ilkay Gündogan wurde zur Halbzeit eingewechselt.

Das packende Manchester-Derby im Video

Elf Punkte liegen nach dem 16. Spieltag nun zwischen dem Derbysieger und Jose Mourinhos United (Tabelle). Mit dem 14. Sieg in Folge stellte City zudem den Premier-League-Rekord des FC Arsenal aus dem Jahr 2002 ein. David Silva brachte City in der 43. Spielminute in Führung, Marcus Rashford glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus (45.+3). Nicolas Otamendi besorgte in Durchgang zwei die erneute Führung für City (54.), die bis zum Abpfiff bestand hatte. 

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Citys Offensiv-Trio wirbelt

In der ersten Halbzeit zeigte sich den Zuschauern im Old Trafford lange das erwartete Bild. Die von Pep Guardiola trainierten Cityzens übernahmen nach einer offenen Anfangsphase die Kontrolle über die Partie und verzeichneten deutlich mehr Spielanteile (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker). 

Die wendigen Offensiv-Stars Raheem Sterling, Gabriel Jesus und Leroy Sane bereiteten United dabei zwar Probleme, kamen aber lange nicht entscheidend zum Zug. Die Hausherren verteidigten tief und stellten ihre Gegenspieler häufig erst auf Höhe des Strafraums. 

Sanes Chance leitet Führung ein

Ab der 42. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Sane kam nach einer langen Flanke unverhofft im Strafraum an den Ball und zwang Torhüter David de Gea aus kurzer Distanz zu einer Glanzparade. Bei der darauffolgenden Ecke fand sich Silva nach einem Kopfballduell zwischen Uniteds Stürmer Romelu Lukaku und Nicolas Otamendi völlig frei am Fünfmeterraum wieder und netzte ein. 

Auf der anderen Seite reichte ein langer Ball, um Marcus Rashford in Position zu bringen. Der Youngster traf kurz vor der Pause zum Ausgleich.

Ederson wird zum Held

Nach der Pause standen erneut Lukaku und Otamendi im Mittelpunkt. Lukaku unterlief nach einem Freistoß im eigenen Sechzehner ein Querschläger - sein Klärungsversuch landete bei Otamendi, der die missglückte Aktion mit dem Treffer zum 2:1 bestrafte. 

Für einen späten Aufreger sorgte Ander Herrera (79.) der im Strafraum der Gäste zu Boden ging - der Schiedsrichter entschied auf Schwalbe. "Der Schiedsrichter hat einen Fehler gemacht, das kann passieren", kommentierte Mourinho trocken. 

Wenig später hatte Lukaku dann die Riesenchance zum Ausgleich, scheiterte aus kurzer Distanz aber an Torhüter Ederson. Dieser bekam den Ball ins Gesicht, rappelte sich aber sofort wieder auf und parierte auch den Nachschuss. Nicht zuletzt wegen dieser Heldentat bleibt City das Maß aller Dinge in England.

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