Pogba degradiert: So stellt sich Mourinho ins Abseits
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Der Streit zwischen Jose Mourinho und Paul Pogba bei Manchester United ist offenbar eskaliert. Der Trainer setzt seinen Star als zweiten Kapitän ab.

Der Zoff zwischen Jose Mourinho und Paul Pogba droht zu eskalieren.

Wie die Times und die Daily Mail übereinstimmend berichten, hat der Trainer von Manchester United am Dienstag vor versammelter Mannschaft erklärt, dass der französische Weltmeister unter ihm nie wieder die Kapitänsbinde tragen werde.

Nach dem überraschenden Ligapokal-Aus des englischen Rekordmeisters gegen den Zweitligisten Derby County bestätigte Mourinho, dass er den Franzosen als zweiten Kapitän der "Red Devils" abgesetzt habe.

Mourinho bestreitet Zoff mit Pogba

Einen Zoff mit dem Weltmeister habe es allerdings nicht gegeben. "Die einzige Wahrheit ist, dass ich die Entscheidung getroffen habe, dass Paul Pogba nicht mehr zweiter Kapitän ist. Ich bin der Manager. Ich treffe diese Entscheidungen, es gibt kein Problem", sagte Mourinho.

Nach Informationen der Times informierte Mourinho Pogba vor seinen Teamkollegen, dass der 25-Jährige "nicht darstellt, was ein Kapitän darstellen sollte". Etatmäßiger Spielführer ist der ecuadorianische Rechtsverteidiger Antonio Valencia (33).

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Mourinho sei genervt von der Einstellung des 25-Jährigen, heißt es. Anlass sei ein Interview gewesen, das Pogba im Anschluss an das 1:1 am Samstag in der Premier League gegen die Wolverhampton Wanderers gab. Darin kritisierte er Mourinhos Spielphilosophie.

"Wenn wir zu Hause spielen, sollten wir angreifen, angreifen, angreifen. Das ist das Old Trafford. Wir sind hier, um anzugreifen", hatte Pogba moniert. 

Mourinho reagiert auf kritisches Pogba-Interview

Die Reaktion des Trainers ließ nicht lange auf sich warten.

Mourinho habe unmissverständlich klargemacht, dass kein Spieler größer als der Verein sei und Pogba nicht für die Werte Uniteds stehe, schreiben die beiden Zeitungen.

Das Verhältnis zwischen Mourinho und Pogba gilt bereits seit Monaten als zerrüttet. Pogba soll deshalb mit einem Wechsel liebäugeln. Der FC Barcelona und sein Ex-Klub Juventus Turin gelten als potentielle Abnehmer.

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