Lesedauer: 4 Minuten
teilenE-MailKommentare

Christian Pulisic wird bei Chelsea vorgestellt. In einem Interview spricht der US-Amerikaner über seine Zeit beim BVB und das Erbe von Eden Hazard.

Als 15-Jähriger kam Christian Pulisic aus seiner Heimat USA nach Deutschland. Fünf Jahre später bricht er seine Zelte ab - der FC Chelsea lockt.

Über seine Zeit beim BVB verliert Pulisic nur gute Worte: "Es war eine unglaubliche Zeit. Ich kam an als kleiner Junge, ich war erst 15. Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Ich habe echt viel gelernt. Viele der Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, werden mir auch hier (beim FC Chelsea; Anm. d. Red.) helfen. Ich werde Dortmund immer in meinem Herzen behalten", sagte er am Rande seiner Vorstellung in London zu Sky Sport.

Jetzt das aktuelle Trikot von Borussia Dortmund bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Anzeige

Über seinen Ex-Teamkollegen Jadon Sancho, der ähnlich wie Pulisic im zarten Alter von 16 Jahren aus England in das Ruhrgebiet wechselte, äußerte sich Pulisic erstaunt: "Es war unglaublich, ihm bei seiner Entwicklung zuzusehen. Als er anfing, war er in einer ähnlichen Situation wie ich damals, kannte die Sprache nicht."

Pulisic schwärmt von Sancho

"Also haben ein paar Teamkollegen und ich versucht, ihm zu helfen. Ich bin sehr froh, dass er jetzt eine so herausragende Saison spielt. Er ist ein großartiger Spieler und jeder kann sehen, wie viel Talent er hat. Für ihn gibt es keine Grenzen. Wie bereits gesagt, jeder kann sein Talent sehen. Und wenn er weiter hart arbeitet, kann er es sehr weit bringen", ist Pulisic überzeugt.

An der Seite des jungen Durchstarters kämpfte der US-Nationalspieler mit Borussia Dortmund diese Saison bis zum Ende um den Bundesliga-Titel mit. Bis zum letzten Spieltag hatten die Schwarz-Gelben die Chance, Meister zu werden, gingen am Ende aber leer aus.

"Es war ein brutales Ende einer guten Saison", erzählt Pulisic. "Aber ich denke nicht, dass wir sehr enttäuscht sein sollten. Wir haben eine großartige Saison gespielt und sollten darauf stolz sein."

Pulisic setzt auf Titel mit Chelsea

Seinen neuen Klub, den Premier-League-Dritten Chelsea, sieht er in einer guten Situation: "Chelsea steht im Europa-League-Finale und spielt nächstes Jahr in der Champions League."

DAZN gratis testen und das Europa-League-Finale Chelsea gegen Arsenal live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Auch die 26 Punkte Rückstand, die Chelsea auf den diesjährigen englischen Meister Manchester City hatte, sieht der US-Nationalspieler als kein großes Problem: "Ich bin selbstbewusst. Klar, es gibt andere Topklubs in der Premier League, aber wir werden unser Bestes geben und es gibt keinen Grund, warum wir nicht um Titel kämpfen können."

Pulisic will sein ganzes Können zeigen

Im Kampf um diese Titel will sich der 20-Jährige ganz dem Team unterordnen. "Ich bin ein großer Teamspieler. Ich werde die Rolle, die von mir verlangt wird, ausfüllen. Ich will zeigen, was ich kann und meine kreativen Fähigkeiten und meine Geschwindigkeit nutzen, um dem Team zu helfen", sagt Pulisic.

Meistgelesene Artikel

Ihm sei es "egal, ob das heißt viel zu spielen, oder es erstmal langsamer anzugehen und auf der Bank zu starten". Langfristig hat der US-Amerikaner aber einiges vor: "Ich habe für mich selbst einige persönliche Ziele. Ich will Teil des Teams werden und einen Eindruck hinterlassen."

So gut wie Hazard? "Ja, natürlich"

Der jetzige Starspieler des FC Chelsea, Eden Hazard, steht Medienberichten zufolge vor einem Wechsel zu Real Madrid in diesem Sommer.

Jetzt das aktuelle Trikot des FC Chelsea bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Der Belgier kam im Alter von 21 Jahren an die Stamford Bridge. Einige Fans sehen Pulisic als dessen legitimen Nachfolger. "Das ist natürlich ein Riesenkompliment. Er ist schon sehr viel weiter in seiner Karriere als ich. Er ist ein unglaublicher Spieler und man kann viel von ihm lernen."

Auf die Frage des Reporters, ob Pulisic denkt, dass er so gut wie Hazard sein kann, antwortete das Offensiv-Talent ziemlich selbstbewusst: "Ja, natürlich. Ich will daran glauben, dass ich der beste Spieler werde, der ich sein kann. Das ist der Grund, warum ich jeden Tag so hart arbeite und es nötig fand, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen und hierher zu kommen. Ich habe aber noch sehr viel zu lernen."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image