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Bei der Auswechslung von Granit Xhaka kommt es am Sonntag zu einem Eklat. Der Kapitän erklärt sein Verhalten auf emotionale Art und Weise.

Granit Xhaka hat fünf Tage nach seiner provokanten Geste Richtung Tribüne nach seiner Auswechslung im Spiel gegen Crystal Palace (2:2) sein Schweigen gebrochen. 

In einem emotionalen Instagram-Post erklärte der Arsenal-Kapitän sein Verhalten und entschuldigte sich auch dafür. 

"Das Ausmaß der Ablehnung, das Gefühl, von den Fans nicht verstanden zu werden und wiederholte Anfeindungen bei Spielen und in den Sozialen Medien über die letzten Wochen und Monate haben mich sehr getroffen", erklärte Xhaka unter anderem. 

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Der Schweizer Nationalspieler wurde bei seiner Auswechslung in der 61. Minute ausgepfiffen, er reagierte laut Mirror mit einer provozierenden Geste und Beleidigungen in Richtung Tribüne. Zudem warf er das Trikot auf den Boden und verschwand im Kabinentrakt.

Arsenal-Trainer Unai Emery hatte darauf gedrängt, dass Xhaka sich zu Wochenbeginn entschuldigen solle. Nun hat er sich mit einigen Tagen Verspätung geäußert.

Die Aussagen von Granit Xhaka im Wortlaut:

"Mit ein paar Tagen Abstand zu den Geschehnissen vom letzten Sonntag möchte ich Euch auf diesem Weg einige klärende Worte zukommen lassen. Die Szenen, die sich rund um meine Auswechslung abgespielt haben, haben mich tief bewegt und betroffen.

Das Ausmaß der Ablehnung, das Gefühl, von den Fans nicht verstanden zu werden und wiederholte Anfeindungen bei Spielen und in den Sozialen Medien über die letzten Wochen und Monate haben mich sehr getroffen. Die Leute haben Dinge gesagt wie 'Wir werden dir die Beine brechen', 'Töte deine Frau' und 'Wünsch dir, dass deine Tochter Krebs bekommt'. Das hat mich aufgewühlt und hat den Siedepunkt erreicht, als ich am Sonntag im Stadion die Ablehnung gespürt habe.

Ich habe mich in dieser Situation zu einer sehr unüberlegten und zum Teil nicht angemessenen Reaktion hinreissen lassen, mit der ich den Fans, die die Mannschaft, den Verein und mich immer mit positiver Energie unterstützen, vor den Kopf gestoßen habe. Dies war nicht meine Absicht und tut mir leid. 

Ich wünsche mir, dass wir in Zukunft wieder alle mehr Wert auf Zusammenhalt und Respekt legen. Ich werde immer 100 Prozent für unseren Verein geben, denn nur gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen.

Granit"

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