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Mesut Özil unterstützte die Uiguren in China - nun droht Ärger ©
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Ein Social-Media-Post von Mesut Özil sorgt offenbar für die Verbannung des Arsenal-Spiels aus dem chinesischen Fernsehen. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art.

Ein Social-Media-Post von Mesut Özil hat China offenbar dazu bewogen, die geplante Übertragung des Arsenal-Spiels gegen Manchester City (Premier League: FC Arsenal - Manchester City ab 17.30 Uhr im LIVETICKER) zu streichen.  

Wie Chinas englischsprachige Zeitung Global Times berichtet soll CCTV stattdessen eine Aufzeichnung des Spiels zwischen den Tottenham Hotspur und den Wolverhampton Wanderers zeigen. 

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Özil hatte in den sozialen Medien die Verfolgung der muslimischen Uiguren in China angeprangert. Dem Riesenreich wird vorgeworfen, die muslimische Minderheit in der chinesischen Provinz Xinjiang zu verfolgen und in Lager einzusperren. "Korane werden verbrannt... Moscheen werden geschlossen... muslimische Schulen werden verboten... religiöse Gelehrte werden einer nach dem anderen umgebracht... Brüder werden gewaltsam in Lager gesperrt...", schrieb Özil auf türkisch auf seinem Twitter-Account.

Der FC Arsenal hatte sich unmittelbar danach von den Aussagen seines Spielers distanziert, um Schlimmeres zu verhindern.

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"Die veröffentlichten Inhalte sind Özils persönliche Meinung", teilten die Gunners über den chinesischen Kurzbotschaftendienst Weibo mit. "Als Fußballverein hat sich Arsenal immer an das Prinzip gehalten, sich nicht in die Politik einzumischen." Doch nun spitzt sich der Konflikt wohl doch zu. 

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Bereits vor dem Start der NBA-Saison hatte Daryl Morey, General Manager der Houston Rockets, das "Reich der Mitte" erzürnt. Er hatte sich in einem Tweet solidarisch mit den Demonstranten in Hongkong gezeigt. Neben einigen Sponsoren, die absprangen, zeigte CCTV auch zwei Vorbereitungsspiele der Liga nicht.  

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