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München - Mesut Özil verweigert offenbar einen Gehaltsverzicht und steckt dafür Kritik ein. Jetzt springt dem Star des FC Arsenal eine Legende von Manchester United zur Seite.

In der hitzigen Diskussion um einen Gehaltsverzicht der Premier-League-Stars hat Roy Keane zusätzliches Öl ins Feuer gegossen.

Das ehemalige Enfant terrible von Manchester United hält es für unangemessen, angesichts von sinkenden Einnahmen aufgrund der Coronakrise Spieler von reichen Klubs um einen Gehaltsverzicht zu bitten.

Keane verteidigt Özil

"So wie ich es heute sehe, würde ich von niemandem verlangen, auf Geld zu verzichten, wenn ich in den größeren Klubs was zu sagen hätte", betonte der Ex-Nationalspieler Irlands und heutige Experte bei Sky Sports.

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Viele Spieler würden dafür kritisiert, dass sie sich weigern, auf Teile ihres Lohns zu verzichten, sagte Keane und sprach damit auch über Mesut Özil. Der Star des FC Arsenal soll nach übereinstimmenden Medienberichten einen Verzicht abgelehnt und stattdessen eine Stundung des entsprechenden Betrags vorgeschlagen haben.

Keane: "Das ist Blödsinn"

"Es geht niemandem etwas an, was du mit deinem Gehalt machst. Ich denke nicht, dass sich Spieler von ihren Vereinen unter Druck gesetzt fühlten müssen", polterte der 48-Jährige, der mit United siebenmal die Premier League gewann.

"Dein Vertrag ist eine persönliche Angelegenheit. Die Idee, dass Spieler auf Gehalt verzichten sollen, ist Blödsinn", so Keane weiter. Er zeigte sich irritiert von der Anzahl der Leute, die jetzt auf den Zug aufsprängen und die Spieler kritisierten: "Das geht sie nichts an."

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