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München - Die Frau von Sead Kolasinac wird offenbar an einem Londoner Flughafen festgehalten, weil sie eine illegale Waffe mit sich führt. Alles nur ein Missverständnis?

Die Ehefrau von Sead Kolasinac ist offenbar bei der Einreise nach England am Flughafen festgehalten worden, weil sie einen Elektroschocker mit sich führte. 

Bella Kolasinac hatte die Waffe nach einem Überfall-Versuch auf ihren Mann und Mesut Özil im letzten Jahr gekauft. Dies berichtet die Sun.

Hintergrund: Die beiden Spieler des englischen Erstligisten FC Arsenal waren im Beisein ihrer Frauen von zwei vermummten Männern in London attackiert worden. Kolasinac stellte sich jedoch zu Wehr und hielt die Angreifer auf Distanz, ehe er zu Özil ins Auto stieg. Die beiden Fußballer wurden von den mittlerweile zu langen Haftstrafen verurteilten Männern verfolgt und fanden erst in einem türkischen Restaurant Zuflucht. 

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Kolasinacs Frau war anschließend vorübergehend nach Deutschland zurückgekehrt, wo ihr Mann bis 2017 für den FC Schalke gespielt hatte. Dort kaufte sie offenbar auch den Elektro-Schocker, der wohl der Selbstverteidigung dienen sollte. Für das Gerät hatte die 27-Jährige auch eine Zulassung. 

Waffe nur in Deutschland zugelassen

In England sind solche "Stun Guns" allerdings nicht erlaubt, weshalb sie von den Beamten am London Biggin Hill Airport befragt wurde. Für die Einfuhr einer illegalen Waffe kann man in England mit bis zu sechs Monaten Haft belangt werden, doch Bella Kolasinac kam dem Medienbericht zufolge mit einer Verwarnung davon. 

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Die Sun zitierte einen Sprecher, der Kolasinac vertritt: "Es war alles ein Missverständnis. Der Elektro-Schocker war immer noch in seiner Verpackung und hatte keine Batterien." Bella habe zudem nachweisen können, dass sie den Flug-Operatoren E-Mails gesandt hatte, in denen sie um den Import der Waffe gebeten habe. 

"Unglücklicherweise war sie in der Luft und das Handy war aus, als ihr per Mail mitgeteilt wurde, dass der Gegenstand illegal ist", sagte der Sprecher weiter. Sie sei verständlicherweise sehr auf ihre Sicherheit bedacht, "nach dem, was Sead und Mesut passiert ist". 

Der FC Arsenal teilte mit, den Vorfall nicht kommentieren zu wollen, da es sich um eine Privatangelegenheit handele. 

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