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Mesut Özil wird sich beim FC Arsenal in der nächsten Zeit, vor allem in der Europa League, auf der Tribüne wiederfinden. Ein Kollege wird ihm Gesellschaft leisten.

Die Rio-Weltmeister Mesut Özil (FC Arsenal) und Sami Khedira (Juventus Turin) sind in der Europa-League-Gruppenphase nur Zuschauer.

Beide Fußballprofis wurden von ihren Klubs nicht in den 25-köpfigen Kader für den Wettbewerb berufen, das geht aus den Listen vor, die von der UEFA am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Neben Großverdiener Özil (31) verzichtete bei Arsenal Teammanager Mikel Arteta auch auf den früheren Dortmunder Sokratis. Nationaltorhüter Bernd Leno und Verteidiger Shkodran Mustafi sind dagegen wie erwartet dabei.

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Özil hat seit Monaten bei Arteta sportlich - trotz eines persönlich guten Verhältnisses - einen schweren Stand. Seinen bislang letzten Einsatz für Arsenal bestritt der ehemalige Nationalspieler Anfang März noch vor der Corona-Unterbrechung. Seit Ende Juni stand Özil auch nicht mehr im Aufgebot.

Der Vertrag des gebürtigen Gelsenkircheners läuft am Saisonende aus. Die Vereinsführung will den Spitzenverdiener der Mannschaft - Özil kassiert 350.000 Pfund pro Woche - schon seit geraumer Zeit abgeben, allerdings scheiterten diese Bemühungen bislang an Özils Ablehnung eines vorzeitigen Vereinswechsels.

Juventus war zuletzt mit seinen Bemühungen gescheitert, sich von Khedira zu trennen. Der 33-Jährige stemmte sich hartnäckig gegen eine Auflösung seines bis 2021 laufenden Vertrages und wird zumindest bis Januar in Turin bleiben.

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