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Der FC Southampton fügt dem FC Liverpool die zweite Niederlage der Saison zu. Southampton-Coach Ralph Hasenhüttl reagiert emotional und bricht in Tränen aus.

Der Höhenflug des FC Southampton geht weiter! 

Die Überraschung der Saison in der Premier League bezwang den FC Liverpool mit 1:0 (1:0) und brachte damit Trainer Ralph Hasenhüttl zu einem emotionalen Ausbruch. 

Hasenhüttl vergießt Tränen nach Abpfiff

Nach dem Sieg sank der Coach auf die Knie und vergoss Tränen!

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"Das war wegen des Windes", flunkerte der Österreicher nach dem Spiel bei er BBC. Mit Keeper Alex McCarthy (Corona-Infektion), Sechser Oriol Romeu (Wadenverletzung) und Angreifer Che Adams (Gehirnerschütterung) hatte Hasenhüttl kurzfristig drei weitere Stammspieler ersetzen müssen, so dass er "die Halfte der Nachwuchsabteilung" ins Aufgebot hatte berufen müssen. Dennoch stand am Ende der erste Erfolg nach vier sieglosen Spielen.

"Ich habe noch nie gegen Klopp gewonnen. Dieses Mal habe ich auch erst in der Nachspielzeit angefangen, an den Sieg zu glauben", erklärte der Coach seinen Ausbruch dann bei Sky Sports. "Es war fantastisch, wie wir verteidigt haben. Das war ein perfekter Abend."

Sichtlich bewegt verwies Hasenhüttl auf die Statistik: Ob einst mit dem VfR Aalen gegen Borussia Dortmund im Pokal (1:4) oder drei Mal mit den Saints gegen die Reds - immer zog er den Kürzeren. "Vor ein, zwei Monaten habe ich noch mit ihm gescherzt und gesagt: 'Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann, dass ich irgendwann mal einen Punkt gegen dich hole'", berichtete Hasenhüttl.

Sein Matchwinner war von dem Ausbruch nicht überrascht.

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"Er ist sehr leidenschaftlich. Das kann man sehen. Seine harte Arbeit zahlt sich diese Saison so aus. Das ist toll", erklärte Stürmer Danny Ings bei Sky. Hasenhüttl war nach seiner Corona-Quarantäne erstmals wieder an der Seitenlinie aktiv und trieb seine Mannschaft sehr emotional an. Southampton rückte mit dem Erfolg auf Rang sechs nach vorne und bleibt die Überraschung der Saison.

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Ausgerechnet Angreifer Ings traf gegen seinen Ex-Klub und sorgte für den Erfolg. Von 2015 bis 2018 hatte der 28-Jährige das Trikot der Reds getragen und war gegen seine ehemaligen Mitspieler hellwach. (Ergebnisse der Premier League)

Bereits in der zweiten Minute gelang Ings mit einem Traum-Lupfer das entscheidende Tor. "Nicht von dieser Welt", kommentierte Liverpools Legende Jamie Carragher das Tor als Experte bei Sky Sports.

Manchester United kann Liverpool überholen

Liverpool bleibt mit Coach Jürgen Klopp nach der Niederlage und dem dritten Spiel in Serie ohne Sieg zwar Tabellenführer, allerdings kann der punktgleiche Konkurrent Manchester United mit einem Spiel in der Hinterhand nun am Meister vorbeiziehen. (Die Tabelle der Premier League)

"Man weiß ganz genau, was einen hier erwartet. Da gibt es nichts Überraschendes, aber wir schienen überrascht zu sein. Das ist keine Raketenwissenschaft", kritisierte Klopp gegenüber der BBC. "Wir hätten es viel besser machen müssen, aber mit dem Start ins Spiel haben wir ihnen in die Karten gespielt."

Das Klopp-Team, bei dem Thiago erstmals seit Oktober und nach überstandener Knieverletzung wieder in der Startelf stand, fiel wenig ein. Zwar lief der Meister die meiste Zeit wütend an. Doch die Ideen fehlten wie bereits beim 0:0 gegen Newcastle zuletzt. 

Der Schuss von Sadio Mané (38.) sowie die Kopfbälle von Roberto Firmino (40.) und Mohamed Salah (44.) waren vor der Pause noch die besten Gelegenheiten. Alle Versuche des Trios verfehlten das Tor jedoch deutlich. 

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Stattdessen konterte Southampton immer wieder gefährlich und erhöhte durch Nathan Tella fast (41.).

Liverpool nur mit einem Torschuss

Als auch nach dem Seitenwechsel nicht viel passierte, reagierte Liverpool-Coach Klopp. Er brachte Xherdan Shaqiri in der Offensive und riskierte mehr.

Die erhoffte Durchschlagskraft brachte der Schweizer aber auch nicht. Erst in der 75. Minute musste Southamptons Keeper Fraser Foster nach einem missglückten Abschluss von Mané eingreifen. Es war der einzige Schuss des Titelverteidigers auf das Tor in der gesamten Partie! 

Die große Schlussoffensive blieb ebenfalls aus. 

So hatte Southampton die Entscheidung auf dem Fuß. Der eingewechselte Yan Valery umkurvte Keeper Alisson, jedoch klärte Jordan Henderson vor der Linie (82.).

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Mit Sport-Informations Dienst (SID) 

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