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Senad Lulic (r.) und Antonio Rüdiger gerieten nach dem Derby in Rom aneinander © Getty Images
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Senad Lulic von Lazio Rom zeigt sich nach seinen Beschimpfungen gegen Antonio Rüdiger nach dem Derby reumütig. Trotz seiner Entschuldigung könnte Lulic eine Strafe drohen.

Senad Lulic von Lazio Rom hat sich für seine verbale Entgleisung gegen Antonio Rüdiger entschuldigt. Der Bosnier hatte den deutschen Nationalspieler nach dem verlorenen Derby gegen die Roma übel beleidigt.

"Ich komme aus einem Land, das die Tragödien kennt, die ethnische Vorurteile verursachen. Daher tut es mir leid, dass ich mich von der Spannung nach dem Derby habe mitreißen lassen und mich auf unglückliche Weise ausgedrückt habe", schrieb Lulic auf seiner Facebook-Seite.

Rüdiger hatte dem 30-Jährigen unkorrektes Verhalten auf dem Spielfeld vorgeworfen. Lulic wollte das nicht stehen lassen und kritisierte das Benehmen des Verteidigers.

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"Vor zwei Jahren hat Rüdiger in Stuttgart noch Strümpfe und Gürtel verkauft, jetzt spielt er das Super-Phänomen", meinte Lulic nach dem Derby.

Sollte seine Aussage als "rassistische oder ethnische Diskriminierung" eingestuft werden, droht Lulic laut der Nachrichtenagentur Ansa eine Sperre von zehn Spielen.

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