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Maurizio Sarri trainierte seit 2015 den SSC Neapel © SPORT1-Grafik: Imago/twitter/tittiimprota/media
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SSC Neapels Trainer Maurizio Sarri vergreift sich gegenüber einer TV-Reporterin mächtig im Ton. Nun hagelt es Kritik wegen der sexistischen Äußerungen.

Trainer Maurizio Sarri vom italienischen Spitzenklub SSC Neapel steht wegen sexistischer Aussagen gegenüber einer TV-Reporterin in der Kritik.

Während der Pressekonferenz nach dem 0:0 bei Inter Mailand am Sonntag hatte Sarri auf die Frage einer Journalistin, ob sich die Titelhoffnungen für sein Team zerschlagen hätten, geantwortet: "Du bist eine Frau und hübsch. Daher sage ich dir nicht, dass du dich verpissen sollst."

Im Internet löste das Video Empörung aus, Sarri bat um Entschuldigung. Die Journalistengewerkschaft nannte seine Einlassung "nicht hinnehmbar". Sie drücke "Missachtung gegenüber Medien und Frauen" aus.

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Es ist nicht das erste Mal, dass sich Sarri im Ton vergreift. Seinen Trainerkollegen Roberto Mancini bezeichnete er einmal als "Schwuchtel". Er musste dafür ein Geldstrafe von 20.000 Euro bezahlen. 

Neapel steht in der italienischen Serie A nach 28 Spieltagen mit 70 Punkten auf Platz zwei. Spitzenreiter Juventus Turin hat einen Punkt mehr, dafür aber auch ein Spiel weniger. (DATENCENTER: Die Tabelle und der Spielplan der Serie A)

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