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Kalidou Koulibaly (l.) besiegelte mit seinem Eigentor die Neapel-Pleite in Turin
Kalidou Koulibaly (l.) besiegelte mit seinem Eigentor die Neapel-Pleite in Turin ©
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Wahnsinn in Turin: Der SSC Neapel holt einen 0:3-Rückstand gegen Juventus auf. Am Ende feiern die Gastgeber dank eines Eigentores in der Nachspielzeit.

Der italienische Serienmeister Juventus Turin hat das packende Topspiel des zweiten Spieltags der Serie A gewonnen. Gegen Vizemeister SSC Neapel verspielten Cristiano Ronaldo und Co. zunächst eine Drei-Tore-Führung, ehe Neapels Kalidou Koulibaly dem Gastgeber mit einem spektakulären Eigentor in der Nachspielzeit den 4:3 (2:0)-Sieg bescherte.

Mit dem zweiten Sieg eroberte Juventus zumindest für eine Nacht die Tabellenführung. (SERVICE: Tabelle der Serie A)

"Das Eigentor schmerzt, weil es nach einem unfassbaren Comeback passierte", schrieb Koulibaly auf Twitter: "Es tut mir leid, aber ich - wir müssen es akzeptieren: wir sind stark. Das haben wir gezeigt. Wir werden es beweisen." 

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Im Juventus Stadium lief für den Gastgeber zunächst alles nach Wunsch: Der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang Danilo staubte nach einem 50-Meter-Sololauf des Ex-Münchners Douglas Costa zur Führung ab (16.), drei Minuten später legte Gonzalo Higuain aus kurzer Distanz nach (19.). Spätestens als Cristiano Ronaldo (62.) das 3:0 erzielte, schien die Partie entschieden. (SERVICE: Spielplan der Serie A)

Drei Napoli-Tore in 15 Minuten

Neapel schaffte aber innerhalb von 15 Minuten den Ausgleich: Konstantinos Manolas (66.) und Hirving Lozano (68.) verkürzten mit einem Doppelschlag auf 2:3, Giovanni Di Lorenzo (81.) krönte die Aufholjagd mit dem 3:3 - ehe Koulibaly (90+2.) zum Pechvogel des Tages wurde. (LIVETICKER zum Nachlesen

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Für Juve traf Sami Khedira die Latte (33.), ehe der Weltmeister von 2014 in der 60. Minute Emre Can Platz machen musste. Can, der bei den Länderspiele gegen die Niederlande (6. September) und in Nordirland (9. September) erstmals seit Oktober wieder im DFB-Aufgebot steht, konnte keine Akzente setzen.

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