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Inter Milan's Belgian forward Romelu Lukaku celebrates after scoring during the Italian Serie A football match Inter Milan vs US Lecce on August 26, 2019 at the San Siro stadium in Milan. (Photo by Miguel MEDINA / AFP)        (Photo credit should read MIGUEL MEDINA/AFP/Getty Images)
Romelu Lukaku wechselte in diesem Sommer zu Inter Mailand © Getty Images
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Erst vor kurzem wechselte Romelu Lukaku in die Serie A. Jetzt wurde der Belgier Opfer einer rassistischen Attacke - nicht der erste Vorfall dieser Art.

Starstürmer Romelu Lukaku hat eine Woche nach seinem gefeierten Premierentor für Inter Mailand die Schattenseiten seines Wechsels in die italienische Serie A kennengelernt.

In der Partie bei Cagliari Calcio (2:1) wurde der Belgier Opfer einer rassistischen Attacke von Anhängern der Sarden. Kurz vor der Ausführung eines Elfmeters wurde Lukaku mit Affenlauten bedacht.

Die bei der TV-Übertragung im italienischen Fernsehen deutlich hörbaren Schreie hielten noch einige Sekunden an, nachdem Lukaku den Elfmeter zum 2:1 für Inter verwandelt hatte.

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Lukaku wehrt sich auf Instagram

Der 26-Jährige starrte danach wütend auf die betreffende Tribüne, ehe er von seinen Teamkollegen gefeiert wurde. Schiedsrichter Fabio Maresca ließ die Partie trotz der Vorfälle ohne Unterbrechung weiterlaufen.

Bei Instagram rief Lukaku mit eindringlichen Worten zum Widerstand gegen rassistische Anfeindungen auf: "Ladies und Gentlemen, es ist 2019. Anstatt rückwärts zu gehen sollten wir uns weiterentwickeln und ich finde, wir als Spieler sollten uns vereinen und in dieser Sache ein Zeichen setzen, um dieses Spiel sauber zu halten. Damit es alle genießen können." 

Zugleich rief er auch Fußball-Verbände und die Plattformen der Sozialen Medien dazu auf, die Spieler besser zu schützen und gegen Rassismus vorzugehen. 

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Cagliari-Fans fallen zu wiederholten Mal negativ auf

Cagliari verurteilte den Vorfall und kündigte an, die Täter ermitteln und ausschließen zu wollen. Ihr Verhalten sei "verwerflich und steht in krassem Widerspruch zu den Werten" des Klubs.

Der Angriff auf Lukaku stellt keinen Einzelfall dar. Bereits im April hatten Cagliari-Fans an gleicher Stelle den damals für Juventus Turin spielenden dunkelhäutigen Stürmer Moise Kean nach einem Tor mit Affenlauten beleidigt.

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Auch der Franzose Blaise Matuidi war in Sardiniens Hauptstadt schon Opfer von rassistischen Aktionen geworden.

Lukaku war im Sommer für 65 Millionen Euro von Manchester United zu Inter Mailand gewechselt, das nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel die Tabellenführung in der Serie A übernahm.

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