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Inter Mailand gewinnt zum 19. Mal den Meistertitel in der Serie A und beendet eine Ära. Verfolger Atalanta Bergamo kommt bei Sassuolo Calcio nicht über ein 1:1 hinaus.

Es ist vollbracht: Inter Mailand hat zum ersten Mal seit 2010 die italienische Meisterschaft gewonnen. (Tabelle der Serie A)

Das Team konnte den 19. Scudetto am Sonntag von Zuhause aus feiern: Durch das 1:1 (0:1) von Verfolger Atalanta Bergamo bei US Sassuolo war dem Traditionsklub aus der Lombardei der 19. Titelgewinn der Historie quasi als Zuschauer auf dem Sofa nicht mehr zu nehmen, womit Internazionale die Dominanz von Rekordchampion Juventus Turin beendete.

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Conte: "Ein Reich ist eingestürzt" 

Inter-Coach Antonio Conte war schon am Samstag ganz sicher, dass die Entscheidung vier Spieltage vor dem Saisonende am Sonntag fallen würde. "Ein Reich ist nach neun Jahren eingestürzt", hatte Conte nach Inters 2:0 (0:0) beim Schlusslicht FC Crotone gesagt. Nach elfjähriger Durststrecke erreichte Inter wieder die Meisterschaft in der Serie A. 

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Cheftrainer Conte hatte keine Zweifel am Titelgewinn der Nerazzurri. "Unsere Meisterschaft ist das Ergebnis eines konstanten Wachstums in jeder Hinsicht. Wir leben jedes Spiel intensiv mit Opferbereitschaft und Konzentration. Herzlichen Glückwunsch an die Jungs", meinte der Süditaliener.

Seit 15 Spielen ist sein Team um die Superstars Romelu Lukaku, Christian Eriksen, Alexis Sanchez sowie die Ex-Bundesliga-Profis Ivan Perisic, Arturo Vidal und Achraf Hakimi ungeschlagen. Die Saison stand ganz im Zeichen der Nerazzurri.

Eriksen (69.) brachte Inter vier Minuten nach seiner Einwechslung in Crotone in Führung, der Ex-Dortmunder Hakimi (90.+2) machte alles klar. "Um in die Geschichte einzugehen, muss man gewinnen. Ansonsten bleibt man einer von vielen. Das verdanke ich einer Gruppe von Jungs, die ins Boot gestiegen sind und angefangen haben, gemeinsam zu rudern. Sie teilen den Traum, etwas Großartiges zu leisten", kommentierte Conte, der seit 2019 Inter trainiert.

Inter-Coach holte mit Juve dreimal den Scudetto

Conte hatte als Coach von Juventus Turin zwischen 2011 und 2014 drei Meisterschaftstitel geholt. Der 51-Jährige gab auch einen Einblick in seine Gefühlswelt. Er bleibe ein Fan aller Klubs, "die ich gecoacht habe, aber ich bin vor allem ein Fan der Mannschaft, die ich aktuell trainiere". 

Es sei nicht einfach gewesen, "die Herzen der Inter-Fans zu erobern. Ich verstehe sie durchaus. Ich kann sagen, dass ich für alle Mannschaften, die ich trainiert habe, alles gegeben habe". Er habe sich auf eine "ganz besondere Art und Weise eingesetzt, im Bewusstsein, dass wir Außergewöhnliches leisten mussten".

Die nötige Schützenhilfe leistete Sassuolo in einem turbulenten Sonntagsspiel. Der deutsche Nationalspieler Robin Gosens (32.) besorgte die Führung für Atalanta, das nach der Roten Karte gegen Keeper Pierluigi Gollini (22.) zunächst in Unterzahl spielte. (Ergebnisse und Spielplan der Serie A)

Domenico Berardi (52.) glich nach der Pause per Foulelfmeter aus. Dann muste auch Sassuolos Verteidiger Marlon mit Gelb-Rot vom Platz, den fälligen Bergamo-Strafstoß durch Luis Muriel parierte aber Torhüter Andrea Consigli (77.).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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