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Tyron Zeuge möchte nicht mehr Teil des Teams Sauerland sein
Tyron Zeuge möchte nicht mehr Teil des Teams Sauerland sein © Getty Images
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Boxer Tyron Zeuge will nicht mehr für Sauerland kämpfen. Der Weltmeister kündigt seinen Vertrag vorzeitig. Sauerland will Zeuges Kündigung nicht hinnehmen.

Box-Weltmeister Tyron Zeuge (25) will nach SPORT1-Informationen nicht mehr für Team Sauerland in den Ring steigen und hat seinen bis Ende 2019 laufenden Vertrag mit dem Berliner Boxstall gekündigt.

Der Trainer des WBA-Champions im Supermittelgewicht, Jürgen Brähmer, selbst noch aktiver Profiboxer, hatte vor einer Woche ebenfalls seinen Abschied von Sauerland verkündet.

"Zu rechtlichen Angelegenheiten nehme ich zwar grundsätzlich keine Stellung", meinte Brähmer zu SPORT1. "Aber Tyron hat für seine Entscheidung mein volles Verständnis. Wir liegen da auf einer Wellenlänge."

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Der frühere Weltmeister führte an, sein Team habe zuletzt nicht nur das Training Zeuges, sondern auch dessen Management übernommen. Wenn Reiseplanung und die Organisation von Sparringspartnern ohnehin an ihm hängen blieben, brauche es das Team Sauerland nicht.

Sauerland hofft auf Titelverteidigungs-Kampf

Sauerland will Zeuges Kündigung allerdings nicht so einfach hinnehmen. 

"Tyron Zeuge ist nach wie vor Teil unseres Teams, hat einen gültigen Vertrag bis Ende 2019. Und wir haben ihm ein konkretes Angebot für seine nächste Titelverteidigung Mitte Juli vorgelegt", sagte Promoter Nisse Sauerland bei SPORT1.

In einer Pressemitteilung teilte das Team Sauerland kurze Zeit später mit: "Wir haben Tyron zum Weltmeister gemacht und seit dem ersten Tag als Profi sehr viel in ihn investiert. Team Sauerland ist stolz, dass er seinen Titel mehrfach verteidigen konnte und wir freuen uns auf weitere große Kämpfe mit Tyron."

Sauerland wünscht sich für das nächste Duell von Zeuge, der seinen WM-Titel am 24. März in Hamburg gegen den Nigerianer Isaac Ekpo erfolgreich verteidigt hatte, Jungstar Vincent Feigenbutz oder Altmeister Arthur Abraham als Gegner.

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