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München - Joey Dawejko, Sparringspartner von Anthony Joshua, berichtet von Morddrohungen nach dessen WM-Pleite. Grund: eine Verschwörungstheorie, die er dementiert.

Die sensationelle Niederlage des früheren Box-Weltmeisters Anthony Joshua gegen Andy Ruiz Jr. hatte unangenehme Folgen für einen seiner Sparrings-Partner.

Der US-Amerikaner Joey Dawejko berichtet, dass er nach dem Kampf Morddrohungen bekommen hätte. Der Grund: Gerüchte, dass Dawejko Joshua beim Training k.o. geschlagen hätte.

Joshuas Promoter dementierte diese Gerüchte - was aber nichts daran änderte, dass sich gegen Dawejko Hass entlud.

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"Ich und Anthony Joshua sind cool"

"Ich habe Todesdrohungen und alles Mögliche bei Instagram bekommen", sagte der 29-Jährige in einem Interview mit Fight Hype.

Dawejko selbst wollte ansonsten nichts zu den Gerüchten sagen ("Ich respektiere Anthony Joshua, darüber rede ich nicht, keine Geschichten aus dem Sparring"), versicherte aber: "Ich und Anthony Joshua, wir sind cool, wir waren Freunde im Camp und so ist es geblieben, ich hoffe, er sieht das auch so und weiß, dass ich auf seiner Seite stehe."

Was Dawejko tatsächlich kann, darf er am 27. Juli gegen den ehemaligen Cruisergewichts-Weltmeister Murat Gassiev beweisen, der ins Schwergewicht wechselt.

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Dawejko hat durchwachsene Bilanz

Bislang hat Dawejko in 30 Profikämpfen eine durchwachsene Bilanz (19 Siege, 7 Niederlagen, 4 Unentschieden). Spekulationen, dass die Ansetzung seines bislang größten Fights in irgendeiner Form mit den Gerüchten um Joshua zu tun hat, tritt Dawejko auch noch entgegen.

"Leute verbreiten jetzt die Verschwörungstheorie, dass Eddie Hearn mir das Angebot gegen Gassiev gemacht hat wegen dem, was im Camp passiert sein soll. Als Knochen, den er mir hinwirft oder irgendwas", führt Dawejko aus: "Nichts davon stimmt." Der Kampf sei schon vor längerer Zeit fixiert worden.

Joshua soll im Lauf des Jahres die Chance zur Revanche gegen Ruiz erhalten, der ihm im Madison Square Garden in New York die WM-Titel der Verbände WBO, WBA und IBF abnahm.

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