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Andy Ruiz Jr. (r.) hält aktuell drei Weltmeister-Gürtel
Andy Ruiz Jr. (r.) hält aktuell drei Weltmeister-Gürtel © Getty Images
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Vor dem Rückkampf in Saudi-Arabien schickt Andy Ruiz Jr. eine Kampfansage in Richtung Anthony Joshua. Derweil gibt es Kritik am Austragungsort des Kampfes.

Schwergewichts-Boxweltmeister Andy Ruiz Jr. hat sich für den Rückkampf gegen den von ihm entthronten Ex-Champ Anthony Joshua ein klares Ziel gesetzt.

"Ich habe ihn in New York bezwungen, nun werde ich seine Karriere in der Wüste beenden", sagte der 29 Jahre alte US-Amerikaner, der als erster Schwergewichtler mit mexikanischen Wurzeln Weltmeister geworden war.

Amnesty kritisiert Austragungsort

Ruiz Jr. war am 1. Juni dieses Jahres als Ersatzkämpfer für den eigentlichen Kontrahenten Jarrell Miller (USA) eingesprungen und hatte Joshua im Madison Square Garden durch technischen K.o. in der siebten Runde sensationell bezwungen und sich die Gürtel der Weltverbände WBA, IBF und WBO gesichert. Am 7. Dezember kommt es in Diriyya in Saudi-Arabien zum vertraglich vereinbarten Rückkampf.

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Die Auswahl des Austragungsortes hatte Kritik von Menschenrechtsorganisationen hervorgerufen. Felix Jakens, Sonderbeauftragter von Amnesty UK, bezeichnete die Veranstaltung als "weitere Gelegenheit für die saudischen Herrscher, ihr stark angeschlagenes Image über den Sport reinzuwaschen".

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 "Trotz einiger längst überfälliger Reformen der Frauenrechte ist Saudi-Arabien aktuell dabei, die Menschenrechte dramatisch zu unterdrücken. Frauenrechtler, Anwälte und Mitglieder der Minderheit der Schiiten werden alle verfolgt", sagte Jakens.

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