McGregor flippt aus: "Er wäre tot und ich in einer Zelle!"
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München - Conor McGregor einigt sich mit UFC auf einen langfristigen Vertrag. Inklusive Deal für seinen eigen Whiskey und jeder Menge Hass auf den nächsten Gegner.

Conor McGregor kehrt zurück ins Oktagon.

Der irische Superstar hat sich mit der UFC (Ultimate Fighting Championship) auf einen neuen Vertrag geeinigt, der ihn zu sechs Kämpfen im Käfig verpflichtet. Dies bestätigte UFC-Präsident Dana White am Donnerstag. 

Was sich die UFC den Vertrag kosten lässt, wurde nicht bekannt. White erklärte jedoch, dass McGregor mit dem neuen Deal mehr Geld verdienen könnte, als jemals in der Sportart verdient worden ist.

Die UFC verspricht sich Rekordeinnahmen – vor allem bei den Verkäufen von Pay-per-view-Angeboten. White rechnete mit bis zu 2,5 Millionen Kunden. "Es ist nicht hart, einen Deal mit McGregor zu machen, weil wir wissen, was er wert ist", erklärte White.

Der bisherige Pay-per-view-Rekord liegt bei 1.6 Millionen (aufgestellt beim Rückkampf zwischen McGregor und Nate Diaz bei UFC 202).

McGregor darf für eigenen Whiskey Werbung machen

Teil des neuen Vertrags wird auch McGregors Kampf gegen Khabib Nurmagomedov am 6. Oktober sein (UFC 229) sein. Dort wird dann auch ein neues McGregor Produkt, Proper Whiskey, als Sponsor eine wichtige Rolle spielen.

McGregor will den Fight als Werbeplattform nutzen. "Da kannst du einen drauf lassen", erklärte der 30-Jährige auf eine entsprechende Nachfrage gewohnt lautstark. 

Bus-Attacke hat ein Nachspiel

Voll in Fahrt kam der MMA-Kämpfer, als er sich auf einer Pressekonferenz mit seinem nächsten Kontrahenten konfrontiert sah. Die beiden pflegen eine anhaltende Feindschaft, die nach mehreren Verbal-Gefechten im April beinahe eskaliert wäre.

Bei einem Event-Pressetag in New York hatte McGregor als Teil eines wütenden Mobs in einer Tiefgarage einen Bus attackiert, in dem sich unter anderem auch Nurmagomedov befand. McGregor hatte eine Scheibe des Fahrzeugs eingeworfen, die Fighter Michael Chiesa und Ray Borg wurden verletzt. 

"Du wärst jetzt tot .."

Nurmagomedov hatte den Bus trotz der Provokationen nicht verlassen. "Wenn du aus dem Bus gestiegen wärst, wärst du jetzt tot und ich würde in einer Zelle sitzen", sagte McGregor jetzt auf der PK.

In der Folge pöbelte der Ire gegen seinen kommenden Gegner: "Ich komme hier her um den Kerl zusammen zu schlagen. Hast du mich nicht vor dem Bus gesehen? Ich hab dir meine Hände gezeigt, keine Waffen. Steig aus dem Bus.  Du redest viel, jetzt bist du hier. Er hat sich hinter Frauen versteckt." 

McGregor kehrt nach fast zwei Jahren Absenz zurück ins Oktagon. Sein letzter Fight stieg im November 2016, als er Eddie Alvarez per Technischem Knockout besiegte.

Sein Titel im Leichtgewicht wurde ihm in der Folge jedoch abgenommen, weil er keinen weiteren Kampf bestritt. Nurmagomedov schnappte sich den Titel im April mit einem Sieg über Al Iaquinta. 

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