Prügel im Publikum! McGregor-Besieger rastet komplett aus
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Wladimir Putin regiert auf die Ankündigung von Abdulmanap Nurmagomedov, der seinen Sohn hart bestrafen will und fordert eine milde Strafe für den UFC-Champion.

Der Skandal-Fight der UFC zwischen Khabib Nurmagomedov und Conor McGregor schlägt auch Tage danach noch Wellen - und das in den höchsten Kreisen.

Wie BBC berichtete, hat Wladimir Putin den Vater des russischen Champions darum gebeten, "ihn nicht zu streng zu bestrafen". Damit reagierte Russlands Präsident auf die Ankündigung von Abdulmanap Nurmagomedov, seinen Sohn noch härter als die UFC selbst bestrafen zu wollen.

"Mein Team war immer für Disziplin bekannt, daher werden die Sanktionen meinem Sohn gegenüber viel schlimmer sein als die der UFC", hatte der 55-Jährige erst vor wenigen Tagen erklärt.

Nurmagomedov darf Titel behalten

Im Anschluss an den Kampf zwischen Nurmagomedov und dem irischen Ex-Champion war es zu einer wilden Schlägerei gekommen. Während der Russe über den Käfig kletterte und von dort ins Publikum sprang - um sich dort mit Betreuern seines Kontrahenten zu prügeln - wurde dieser im Ring von zwei Personen aus dem Lager von Nurmagomedov attackiert.

Erst die eingreifende Polizei und Sicherheitskräfte konnten die beiden verfeindeten Lager schlussendlich trennen. Drei Team-Mitglieder des Titelverteidigers wurden verhaftet, mittlerweile aber wieder freigelassen, weil McGregor auf rechtliche Schritte verzichten will.

Nachdem zunächst darüber spekuliert worden war, Nurmagomedov könnte als Konsequenz seinen UFC-Titel verlieren - abhängig davon, ob er für seinen Ausraster gesperrt wird und wie lange - erklärte Verbands-Präsident Dana White nun gegenüber TMZ, der 30-Jährige werde seinen Titel "definitiv" behalten.

"Er wird suspendiert werden. Vielleicht sperren sie ihn für vier bis sechs Monate. Er wird aussetzen, eine Auszeit nehmen und das war's."

UFC will Kampfbörse einbehalten

Auch glaube sie nicht, dass die UFC die gesamte Kampfbörse einbehalten werde. "Sie reden davon, seinen Scheck einzubehalten. Ich denke nicht, dass das passieren sollte. Ich finde, sie sollten 250.000 Pfund von ihm nehmen."

Es scheint demnach so, als sei das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch lange nicht gesprochen.

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