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München - Bray Wyatt alias The Fiend wird bei WWE Monday Night RAW gegen Randy Orton plötzlich zu seinem maskierten Alter Ego - schneller als menschenmöglich scheint.

Die große WWE-Fehde zwischen den früheren Champions Randy Orton und Bray Wyatt alias The Fiend hat eine Stufe erreicht - allerdings auf eine Art und Weise, die so wohl nur unter den besonderen Umständen der Coronakrise möglich war.

Die wöchentliche TV-Show Monday Night RAW endete mit einem Match zwischen Orton und Wyatt, in dem letzterer zunächst mit seinem "normalen" Charakter antrat, nicht als sein maskiertes Horror-Alter-Ego.

Das Duell, zu Beginn der Sendung aufgebaut durch einen verbalen Schlagabtausch, bei dem sich Wyatt aus seinem Firefly Fun House gemeldet hatte, bekam einen Clou, der für Fans nicht ganz überraschend war: Als Orton kurz davor war, mit seiner Spezialaktion RKO den Sieg einzufahren, ertönten wohlbekannte Soundeffekte, das Licht ging aus - und die Konstellation änderte sich.

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Bray Wyatt wird The Fiend - auffällig schnell

Orton, der es noch schaffte, Wyatt seinen Finisher zu verpassen, lag auf ihm, als die Dunkelheit sich verzog - doch plötzlich war Wyatt in die Rolle seines Alter Ego geschlüpft.

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Der maskierte Fiend erhob sich, als wäre nichts gewesen und nahm den verdutzten Orton in seinen Finisher, den Aufgabegriff Mandible Claw. Die Sendung wurde gestoppt, ohne das ein Ergebnis des Matches bekanntgegeben wurde (Lesen Sie hier die unglaubliche Geschichte, wie ein realer Mordfall den Fiend-Finisher inspirierte Mandible Claw).

Das Seltsame an dem Showfinale: Zwischen dem Ausgang der Lichter und der Verwandlung Wyatts in den Fiend lagen sieben Sekunden. Es erscheint kaum denkbar, dass es Wyatt in dieser Zeit geschafft haben konnte, sein komplettes Bühnenoutfit zu wechseln.

Allem Anschein nach hat WWE bei der seit einiger Zeit wieder live ausgestrahlten Sendung mit einem voraufgezeichneten Segment getrickst, was nur möglich ist, weil Zuschauer bei RAW wegen der Pandemie nur virtuell zugeschaltet sind. Bei einer Show vor echten Fans hätte WWE den Effekt so wohl nicht inszenieren können, außer mit einem Double für Wyatt.

Wissenswertes zum Thema Wrestling

Die weiteren Highlights:

- Wie schon bei NXT und SmackDown versammelte sich zu Beginn der Show der komplette Kader im Gedenken an den verstorbenen Pat Patterson, Ringlegende und langjähriges Mastermind hinter den WWE-Kulissen, das auch eine tragende Rolle bei der Entdeckung von Dwayne "The Rock" Johnson spielte.

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- Im ersten Match des Abends besiegte Damenchampion Asuka Shayna Baszler in einem Match, in dem es nicht um den Titel ging. Baszler war abgelenkt vom Geschehen außerhalb des Rings, wo die mit Asuka verbündete Lana einen Versuch von Baszlers Partnerin Nia Jax abwehrte, sie wieder einmal durch einen Kommentatorentisch zu werfen. Stattdessen ließ Lana Jax mit einer Hurricanrana selbst auf den Tisch krachen.

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- Die verworrene Gemengelage im Rennen um den WWE-Titel führte in dieser Woche zu einem Match mit allen Beteiligten: Champion Drew McIntyre und Partner Sheamus trafen in einem Handicap-Match auf McIntyres nächsten Herausforderer AJ Styles, Money-in-the-Bank-Kofferbesitzer The Miz und dessen Partner John Morrison. Das Trio fuhr den Sieg ein, als Sheamus versehentlich dem eigenen Partner den Brogue Kick verpasste, der eigentlich für Morrison bestimmt war.

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Ein wütender McIntyre prügelte sich danach mit Sheamus hinter den Kulissen, wobei am Ende beide gemeinsam einen eingreifenden Offiziellen (Ex-Wrestler Pat Buck) durch einen Tisch waren und Frieden schlossen. Vorerst gaben sich beide damit zufrieden, dass sie ihre Wut kanalisiert hatten.

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- Der frühere WWE-Champion Jeff Hardy und der aufstrebende Hoffnungsträger Riddle scheinen dabei zu sein, ein Team zu formen: Riddle unterstützte Hardy in dessen (Non Title) Match gegen US-Champion Bobby Lashley, das Lashley dennoch mit dem Hurt Lock gewann. Als Lashley den Griff nicht löste, griff Riddle ein, es kam zum Handgemenge mit Lashley und dessen Partner Montel Vontavious Porter (Darum saß WWE-Star MVP neuneinhalb Jahre im Gefängnis).

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Die Ergebnisse von WWE Monday Night RAW am 7. Dezember 2020:

Non Title Match: Asuka besiegt Shayna Baszler
Ricochet & Dana Brooke besiegen Slapjack & Reckoning
Kofi Kingston besiegt Shelton Benjamin
Cedric Alexander besiegt Kofi Kingston
Handicap Match: AJ Styles, John Morrison & The Miz besiegen Drew McIntyre & Sheamus
Non Title Match: Bobby Lashley besiegt Jeff Hardy
Bray Wyatt vs. Randy Orton - No Contest

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