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Sosthene Moguenara holte die dritte Medaille für den DLV bei der hallen-WM in Birmingham
Sosthene Moguenara holte die dritte Medaille für den DLV bei der hallen-WM in Birmingham © Getty Images
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Sosthene Moguenara holt am Schlusstag der Hallen-WM in Birmingham die dritte Medaille für den DLV. Stabhochspringer Raphael Holzdeppe geht leer aus.

Sosthene Moguenara hat bei der Hallen-WM in Birmingham Bronze gewonnen.

Die 28-Jährige sprang im zweiten Versuch Saisonbestleistung von 6,85 m. Gold und Silber gingen an Europameisterin Ivana Spanovic (Serbien/6,96) und Titelverteidigerin Brittney Reese (USA/6,89). Die deutsche Meisterin Malaika Mihambo  kam auf 6,64 und wurde Fünfte.

Für den Deutschen Leichathletik-Verband (DLV) war es das dritte Edelmetall der Titelkämpfe. Zuvor hatten Kugelstoßer David Storl Silber und Hochspringer Mateusz Przybylko (Leverkusen) Bronze gewonnen. 

"Das ist ein unheimlich schönes Gefühl. Hundertprozentig kann ich das noch gar nicht realisieren. Das wird noch ein oder zwei Tage dauern. Ich bin einfach glücklich", sagte Moguenara: "Das ist genau das, was ich mir so lange gewünscht habe."

Moguenara hatte sich erst durch den Sieg bei der World Indoor Tour des Weltverbandes IAAF eine Wildcard für die WM gesichert. Die Norm hatte sie im Qualifikationszeitraum nicht erfüllt. 

"Es gab so viele Diskussionen, so viele Gespräche. Irgendwann habe ich mich komplett rausgehalten. Ich bin einfach froh, dass ich hier sein durfte", sagte sie. Das letzte Edelmetall einer deutschen Weitspringerin holte Susen Tiedtke 1995 mit Bronze.

Holzdeppe springt auf Platz fünf

Der ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe ist dagegen ohne Medaille geblieben.

Der 28-Jährige kam in einem hochklassig besetzten Feld mit 5,80 m auf Rang fünf.

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