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Konstanze Klosterhalfen lief bei der Hallen-EM über 3000 Meter auf Platz zwei
Konstanze Klosterhalfen lief bei der Hallen-EM über 3000 Meter auf Platz zwei © Getty Images
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Konstanze Klosterhalfen gewinnt über 3000 Meter genauso Silber wie Kugelstoßer David Storl. Klosterhalfen muss sich nur der Titelverteidigerin geschlagen geben.

Die deutschen Starter haben am ersten Tag der Hallen-EM in der Leichtathletik zwei Silbermedaillen gewonnen.

Konstanze Klosterhalfen aus Leverkusen lief am Freitagabend über 3000 Meter in 8:34,06 Minuten auf Platz zwei. Zuvor schon hatte David Storl im Kugelstoßen für die erste Medaille in Glasgow gesorgt.

Über 3000 Meter der Frauen musste sich Klosterhalfen nur der Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Laura Muir aus Schtottland geschlagen geben, die mit Meisterschaftsrekord von 8:30,61 siegte. Bronze holte sich Muirs Landsfrau Melissa Courtney in 8:38,22 vor Alina Reh (Ulm), die in persönlicher Bestleistung von 8:39,45 Vierte wurde.

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Klosterhalfen: "Ein starkes Rennen"

"Es war ein hartes Rennen. Ich weiß, wie stark Laura ist", sagte die 22-jährige Klosterhalfen. Vor zwei Jahren hatte sie bei der Hallen-EM in Belgrad Silber über 1500 m gewonnen, zu den Titelkämpfen in Glasgow war sie als Weltjahresbeste angereist.

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Klosterhalfen trainiert seit Ende des vergangenen Jahres im Umfeld des umstrittenen "Nike Oregon Projects". Bei den deutschen Hallenmeisterschaften hatte sie einen deutschen Rekord aufgestellt, zuvor war sie bereits deutsche Bestleistung über die Meile gelaufen.

Für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) war es das zweite Edelmetall der Titelkämpfe in Glasgow.

Storl holt Silber im Kugelstoßen 

Für das erste hatte der Leipziger Storl gesorgt. Der zweimalige Weltmeister musste sich mit Saisonbestleistung von 21,54 m nur Freiluft-Europameister Michal Haratyk (Polen/21,65) geschlagen geben. Bronze ging an Tomas Stanek (Tschechien/21,25).

Der 28-jährige Storl war 2015 Hallen-Europameister geworden, 2011 holte er Silber, 2017 Bronze. Titelverteidiger Konrad Bukowiecki (Polen) war bereits in der Qualifikation ausgeschieden.

Vor zwei Jahren in Belgrad gab es für das deutsche Team insgesamt neunmal Edelmetall (2xGold, 2xSilber, 5x Bronze).
  

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