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IAAF Diamond League - Doha 2019
IAAF Diamond League - Doha 2019 © Getty Images
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Teilerfolg für Caster Semenya. Das Schweizer Bundesgericht bestätigt die Aussetzung der umstrittenen Testosteron-Regel und weist damit einen Eilantrag der IAAF ab.

Die umstrittene Testosteron-Regel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF bleibt für die zweimalige 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya ausgesetzt.

Das Schweizer Bundesgericht wies einen Eilantrag der IAAF ab, die umstrittene Regelung mit sofortiger Wirkung wieder einzuführen.

Bis zum 25. Juni kann die IAAF weitere Argumente einbringen, das Bundesgericht wird dann entscheiden, ob die Regel für die gesamte Dauer des Verfahrens, das mehrere Monate dauern kann, für Semenya ausgesetzt bleibt.

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Semenya wehrt sich gegen künstliche Senkung ihres Testosteron-Wertes

Semenya hatte vor dem Schweizer Bundesgericht Einspruch gegen ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt. Demnach müssen Athletinnen über bestimmte Strecken (400 m bis eine Meile) einen Grenzwert von fünf Nanomol pro Liter für körpereigenes Testosteron einhalten.

Dies zwingt Sportlerinnen mit "Differences of Sexual Development" (DSD) wie Hyperandrogenämie zur teils deutlichen künstlichen Senkung. Semenya ist dazu nicht bereit.

Trotz Regel-Aussetzung keine Starterlaubnis in Rabat 

Nach Angaben ihrer Anwälte darf Semenya allerdings trotz der derzeitigen Aussetzung nicht über 800 m am Diamond-League-Meeting in Rabat am 16. Juni teilnehmen.

Der Präsident des marokkanischen Verbandes habe ihr das Startrecht verweigert. Semenya geht derzeit den Gründen für die Ablehnung nach.

Zudem kritisierte Semenya in der Stellungnahme, dass die IAAF die Regelung nicht für alle betroffenen Sportlerinnen aussetzte.

"Keine Frau sollte unter diese Regeln fallen. Ich habe lange darüber nachgedacht, aus Solidarität nicht über die 800 m zu laufen, bis das alle Frauen machen können", hieß es darin: "Aber ich werde der IAAF zeigen, dass sie uns nicht zwingen kann, Medikamente zu nehmen."

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