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Konstanze Klosterhalfen muss sich nach einer neuen Trainingsgruppe umsehen. Nike beendet das Oregon Project und wehrt sich zeitgleich gegen die Vorwürfe.

Abruptes Ende für das umstrittene Nike Oregon Project: Der US-Sportartikelriese löst das ins Zwielicht geratene Laufteam auf.

Nike-Geschäftsführer Mark Parker begründete seine Entscheidung in einem internen Memo.

"Die Situation und die unbegründeten Behauptungen lenken viele Athleten ab und beeinträchtigen sie dabei, sich auf ihre Trainings- und Wettkampfbedürfnisse zu konzentrieren", sagte Parker darin: "Ich habe daher die Entscheidung getroffen, das Oregon Project zu beenden."

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Der bisherige Cheftrainer und Gründungsvater des NOP, Alberto Salazar, war am 1. Oktober wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden. Auch Konstanze Klosterhalfen, bei der Leichtathletik-WM in Doha/Katar Bronzemedaillengewinnerin über 5000 Meter, gehörte seit April offiziell dem NOP an.

Klosterhalfen gehört Nike Oregon Project an

Nach ihrem Erfolg hatte Klosterhalfen erklärt, sich weiter in den USA auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorbereiten zu wollen. Sie hatte aber selbst nie unter Salazar trainiert.

"Ich weiß, dass das keinen aus meiner Gruppe betrifft, dass mein Trainer Pete Julian ist", sagte Klosterhalfen in Doha: "Deshalb freue ich mich auch schon wieder, zurück mit dem Team nach Amerika zu gehen." Wie es mit dem Training der Leverkusenerin nun weitergeht, ist offen.

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Das ehemalige Teammitglied Kara Goucher hatte zuletzt das Ende des Projekts gefordert. "Es muss weg", sagte die WM-Zweite über 10.000 m von 2007, die als Zeugin gegen ihren ehemaligen Trainer ausgesagt hat, der BBC.

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