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Arne Gabius verpasste die Olympianorm knapp
Arne Gabius verpasste die Olympianorm knapp © Getty Images
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Beim Marathon in New York verpasst Arne Gabius knapp die Norm für Olympia 2020. Beim größten Marathon der Welt landet der 38-Jährige auf Platz elf.

Der deutsche Marathon-Rekordler Arne Gabius hat beim traditionellen Marathon in New York die Norm für die Olympischen Spiele knapp verpasst.

Der 38-Jährige kam beim größten Marathon der Welt in 2:12:57 Stunden als Elfter ins Ziel. Für das Ticket nach Tokio hätte Gabius schneller als 2:11:30 oder in die Top 10 laufen müssen. 

Nach 42,195 km fehlten ihm beim Sieg des kenianischen Halbmarathon-Weltrekordlers Geoffrey Kamworor (2:08:13) 50 Sekunden zum US-Amerikaner Connor McMillan auf dem zehnten Rang. Kamworor, der bereits 2017 gewonnen hatte, setzte sich vor seinem Landsmann Albert Korir (2:08:36) und dem Äthiopier Girma Bekele Gebre (2:08:38) durch. 

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Gabius blickt bereits nach vorne

"Leider hat es heute für die Top 10 knapp nicht gereicht. Trotzdem hat das Rennen durch New York richtig Spaß gemacht, und ich konnte am Ende noch einige Plätze gut machen", teilte Gabius bei Instagram mit: "Im Frühling habe ich ja noch eine Chance, um mein Olympia-Ticket zu buchen."

Bei den Frauen gewann Joyciline Jepkosgei aus Kenia in 2:22:38 Stunden und blieb damit nur sieben Sekunden über dem Streckenrekord. Die Halbmarathon-Weltrekordlerin ließ in New York bei ihrem Debüt ihre Landsfrau, Vorjahressiegerin Mary Keitany (2:23:32), hinter sich. Ruti Aga (Äthiopien/2:25:51) wurde Dritte. 

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Bei dem Major-Marathon standen nur fünf Läufer mit einer bessere Bestzeit als Gabius in der Meldeliste. Dieser hält seit seinem Galaauftritt 2015 in Frankfurt/Main mit 2:08:33 Stunden den deutschen Rekord und hatte sich unter anderem mit zwei Höhentrainingslagern in der Schweiz auf die komplizierte Strecke vorbereitet. Auf dem anspruchsvollen Kurs durch den "Big Apple" sind Rekordzeiten kaum möglich.

Gabius lief lange taktisch klug in der Spitzengruppe des Rennens mit. Die Halbmarathonmarke passierte er nach 1:04:52 Stunden. Bei Kilometer 25 kam es dann zur erwarteten Tempoverschärfung, der Gabius allerdings nicht folgen konnte und in Rückstand geriet. An der Spitze setzte Kamworor rund fünf Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke.

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Weltmeister und Vorjahressieger Lelisa Desisa aus Äthiopien, der vor knapp einem Monat noch WM-Gold in der Hitze von Doha gewann, musste das Rennen früh aufgeben. 

Bei den Frauen hatte das Spitzentrio das Rennen lange diktiert, ehe zunächst Aga dem Tempo ihrer Konkurrentinnen nicht mehr folgen konnte. Bei Kilometer 35 setzte sich dann Jepkosgei vorentscheidend ab.

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