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Speerwerfer Johannes Vetter konnte am Ende auch über die Bronzemedaille jubeln
Speerwerfer Johannes Vetter konnte am Ende auch über die Bronzemedaille jubeln © Getty Images
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Johannes Vetter hat die Titelverteidigung bei der Leichtathletik-WM in Doha verpasst. Der Speerwerfer jubelt am Ende dennoch über die Bronzemedaille.

Speerwerfer Johannes Vetter hat bei der Leichtathletik-WM in Doha die Bronzemedaille gewonnen.

Der 26-Jährige musste sich mit 85,37 m dem neuen Weltmeister Anderson Peters aus Grenada (86,89) sowie dem Esten Magnus Kirt (86,21) geschlagen geben und verpasste damit die Chance, als zweiter Speerwerfer nach dem Tschechen Jan Zelezny (1993 und 1995) seinen Titel erfolgreich zu verteidigen.

"Das Niveau war sehr schwach. Ich habe nicht Gold verloren, sondern Bronze gewonnen. Ich hatte ein schweres Jahr privat und gesundheitlich, habe mich dann aber aus dem Sumpf rausgezogen", meinte Vetter hinterher im ZDF. "Ich habe es nicht ganz so umgesetzt wie wir es geplant haben. Mir fehlen viele Wurfeinheiten, wo ich mir eine Stabilität erarbeiten muss. Ich hätte nach der Quali Gold holen können, jetzt ist es Bronze geworden."

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Weber wird Sechster im Finale

In der Qualifikation hatte Vetter mit seinem ersten Wurf noch starke 89,35 Meter geworfen, die im Finale locker zu Gold gereicht hätten.

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Julian Weber kam mit 81,26 m auf Platz sechs. Olympiasieger Thomas Röhler und der deutsche Meister Andreas Hofmann waren am Samstag in der Qualifikation ausgeschieden.

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"Ich bin froh, hier dabei gewesen zu sein. Es hat nicht so funktioniert wie gewünscht. Ich bin unter die Top 8 gekommen, das war mein Ziel", erklärte Weber. "Mit der Weite bin ich nicht so zufrieden. Vielleicht war es gestern und heute zu viel für den Körper."

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