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Bozen - SPORT1-Redakteurin Tanja Eberl nimmt an der Altersklassen-WM im Badminton teil und begleitet ihr Projekt im Blog. In Bozen feilt sie mit einem bekannten Trainer an ihrem Spiel.

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Was für eine aufregende Zeit für mich!

Erst die Qualifikation für die WM, dann das Training mit Bundestrainer Diemo Ruhnow und jetzt mein erstes Trainingslager mit dem ehemaligen italienischen Nationaltrainer Csaba Hamza in Bozen/Südtirol. Der Wahnsinn!

Eine fantastische Trainingswoche

Vize-Europameisterin und langjährige Konkurrentin Elke Cramer hat mir das Trainingscamp empfohlen. Sie selbst hat bereits mehrmals mit Hamza trainiert und war begeistert. Ich nahm das Angebot gerne an und erlebte mit ihr zusammen eine fantastische Woche.

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Das Camp dauerte fünf Tage. Es gab mindestens zwei Einheiten am Tag, dazu noch Praxis- und Fitnesstraining. Hamza ist derzeit bei der SBS (Südtirol Badminton School) hauptamtlicher Coach und hat bereits mehrere italienische Jugendspitzenspieler hervorgebracht.

© SPORT1

Zuvor war er italienischer Nationaltrainer, arbeitete in Deutschland bei den Olympiastützpunkten Saarbrücken und Mülheim mit den ehemaligen WM-Dritten Juliane Schenk, Huaiwen Xu und mehreren deutschen Spitzenathleten als National- und als Olympiatrainer. Zudem holte die amtierende Weltmeisterin Carolina Marin aus Spanien Rat von Hamza ein.

Sprung in die "Masters Gruppe" geschafft

Insgesamt waren fast 50 SpielerInnen verschiedenster Alterskategorien aus Italien, Deutschland, Israel, Ungarn und der Tschechischen Republik dabei. Wir wurden in drei Gruppen unterteilt. Elke und ich waren in der "Masters Gruppe".

Gemeinsam feilten wir an unserer Technik zuerst im Hinterfeld. Hamzas Tipp, den Schläger beim Drop unter Bedrängnis wie einen "Regenschirm zu halten", erwies sich als glänzend. Gleich klappt es viel besser. Überhaupt sprach er viel in Bildern, um eine Technik zu erklären.

Danach holten wir uns am Netz gute Tipps. Auch hier konnte Hamza noch einiges an meiner Lauf- und Schlagtechnik verbessern.  "Wie ein Maler die Wand anstreichen" half bei Bällen, die bereits unterhalb der Netzkante auf meiner Seite sind und die ich sonst öfter mal ins Netz geschlagen habe. So gelang es mir auch hier, kleine Erfolge zu erzielten.

"Konzentriere dich auf den Drop"

Im Anschluss ging es an die Abwehr. Im Doppel und Mixed extrem wichtig. "Du brauchst nie Angst vor dem Smash zu haben, sondern konzentriere Dich auf den Drop" und "folge dem Ball mit dem Schläger wie mit einem Gewehrvisier" waren erneut äußerst wertvolle Hinweise, von dem erfahrenen Coach, der es mit seinem unglaublichen Wissen, Erfahrung und seiner positiven Art schaffte, das Äußerste aus uns herauszuholen.

Unterstützt wurde Hamza noch von Fitnesscoach Stefano, der uns im Kraft- und Schnelligkeitstraining bis zur völligen Erschöpfung forderte. Dafür sorgte er mit seiner Regenerationseinheit am Ende des Camps noch für Entspannung.

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Die nötige Wettkampfhärte holten Elke und ich uns dann noch in etlichen Matches mit einigen Nationalspielern aus Italien, Ungarn und Tschechien. Blasen an den Füßen, durchgeschwitzt ohne Ende und Muskelkater waren an der Tagesordnung. Abends fiel man todmüde ins Bett. Gestärkt  und motiviert gehe ich nun aber in die letzten drei Wochen meiner WM-Vorbereitung.

Tanja Eberl liefert im Blog und über Twitter (@TanjaEberl) Trainings-Updates, Bilder, Videos und Einblicke in ihren Alltag zwischen Sport, Beruf und Familie. Auf ihrem Weg zur WM wird sie von SPORT1 und Veolia unterstützt

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