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Deutsche Wasserballer verpassen wohl Olympia
Julian Real war gegen Ungarn Deutschlands Toptorschütze © Getty Images
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Die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft verliert in der Vorrunde der Weltliga gegen die favorisierten Ungarn knapp. Ein Weiterkommen ist trotzdem noch möglich.

Deutschlands Wasserballer haben in der Weltliga trotz einer knappen Niederlage einen wichtigen Teilerfolg erreicht.

Zwar unterlag die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am vierten Spieltag der Europa-Gruppe A in Dresden gegen den amtierenden Weltcup-Sieger Ungarn mit 16:17 (1:2, 5:5, 4:4, 2:1/4:5) nach Fünfmeterwerfen, holte sich durch den Gleichstand nach regulärer Spielzeit aber zumindest noch einen Punkt.

Vier Monate nach dem 12:10-Erfolg beim Weltcup-Turnier in Berlin hatte die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm (Berlin) vor 800 Zuschauern in der ausverkauften Schwimmhalle am Freiberger Platz den Spitzenreiter erneut am Rande einer Niederlage.

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Ungarn gleicht erst spät aus

Zwar hatte der EM-Neunte im dritten Spielviertel bereits mit 6:9 zurücklegen, holte sich mit vier Treffern in Folge zum 10:9 dann aber die erste Führung des Abends. Die DSV-Auswahl ging mit einem 12:11-Vorsprung in die Schlussminute, allerdings glich der Rekordolympiasieger 18 Sekunden vor dem Ende zum 12:12 aus.

Für die DSV-Auswahl trafen Julian Real (4), Dennis Eidner, Fynn Schütze, Marko Stamm und Dennis Strelezkij (alle 2) in der regulären Spielzeit.

Deutschland mit Chancen auf Rang zwei

In der Tabelle liegt die DSV-Auswahl zwar immer noch zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Russland, könnte diesen nun aber wieder mit einem Sieg im letzten Vorrundenspiel am 12. März in Hamm noch überholen.

Deutschland würde sich damit für die vom 5. bis 7. April stattfindende Endrunde des zwischengeschalteten Europa Cups für Nationalmannschaften qualifizieren.

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