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Die Galopprennen in Santa Anita sind vorerst ausgesetzt
Die Galopprennen in Santa Anita sind vorerst ausgesetzt © Getty Images
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Die Verantwortlichen der Rennstrecke in Santa Anita ziehen Konsequenzen aus eine tödlichen Unglücksserie. Mehrere Pferde fielen der Bahn zum Opfer.

Nach 21 toten Pferden innerhalb weniger Wochen sind die Galopprennen auf der Anlage in Santa Anita/Kalifornien auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden.

Zuletzt war die vierjährige Stute Lets Light the Way nach einem Knochenbruch im Fesselgelenk eingeschläfert worden, nun zogen die Verantwortlichen die Konsequenzen. Die Unglücksserie hatte am 26. Dezember begonnen.

Ab Donnerstag wird der Untergrund intensiv untersucht, der frühere Streckenleiter Dennis Moore wurde als externer Experte zu Rate gezogen. "Vor allem als Pferdeliebhaber sind wir über die Verluste der vergangenen Wochen sehr traurig", sagte Tim Ritvo, Vorstand der Stronach Group, Besitzer der Strecke.

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Ron McAnally, Trainer von Lets Light the Way, macht die intensiven Niederschläge für die Zwischenfälle verantwortlich. "Nach meiner Ansicht verursacht das Wetter diese Stürze", sagte McAnally.

Tierschützer hatten Trainer und Ärzte zuvor aufgefordert, Untersuchungen einzuleiten. "20 tote Pferde sind 20 zu viel, die einzige verantwortungsvolle Maßnahme ist es, die Strecke sofort zu schließen", teilte PETA-Vizepräsidentin Kathy Guillermo mit.

Santa Anita ist eine der berühmtesten Strecken der USA. Am 1. und 2. November soll dort der Breeders' Cup ausgetragen werden.

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