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Olympia 2020: Die deutschen Chancen in den Sportarten
Olympia 2020: Die deutschen Chancen in den Sportarten © dpa
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Der deutsche Gewichtheber Simon Brandhuber gewinnt bei der Europameisterschaft im georgischen Batumi drei Medaillen. Sabine Kusterer geht leer aus.

Gewichtheber Simon Brandhuber hat bei der EM in der georgischen Hafenstadt Batumi in der Klasse bis 67 kg für drei weitere deutsche Medaillen gesorgt.

Im olympischen Zweikampf holte Brandhuber die Silbermedaille (146+165) und musste nur dem Franzosen Bernardin Kingue Matam (137+175) den Vortritt lassen. Bronze ging an Lokalmatador Goga Tschcheidse (139+169).

Auch in den Teildisziplinen holte Brandhuber Edelmetall: Beim Reißen reichten 146 kg zu Silber, beim Stoßen fuhr er mit 165 kg Bronze ein. Im Gegensatz zu Olympischen Spielen werden bei Welt- und Europameisterschaften auch Medaillen im Reißen und Stoßen vergeben.

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Bei den Frauen blieb Sabine Kusterer in der Klasse bis 59 kg ohne Podestplatz. Im Reißen belegte die Olympia-Teilnehmerin von Rio mit persönlicher Bestleistung den achten Platz, beim Stoßen erlitt sie jedoch eine Verletzung und konnte den Wettbewerb nicht beenden. Alle drei Goldmedaillen gewann die Lettin Rebeka Koha.

Am Sonntag hatte Junioren-Vizeweltmeister Jon Luke Mau in der Klasse bis 61 kg mit Bronze die erste deutsche Medaille gewonnen.

Die EM in Batumi zählt zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, zu denen der Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG) je vier Frauen und Männer schicken wird.

400 Athleten aus 42 Ländern nehmen an der 50. Gewichtheber-EM teil, insgesamt sind elf Deutsche in Batumi am Start. Am Dienstag gehen Europameister Nico Müller (Obrigheim) und Max Lang (Mutterstadt/beide 81 kg) auf die Wettkampfbohle.

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