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Senkrechtstarterin Leonie Ebert (rechts) scheiterte im Viertelfinale
Senkrechtstarterin Leonie Ebert (rechts) scheiterte im Viertelfinale © Getty Images
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Leonie Ebert scheitert bei der Fecht-EM in Düsseldorf im Florett-Viertelfinale. Damit warten die deutschen Teilnehmer weiter auf die erste Medaille.

Die deutschen Fechterinnen und Fechter haben am zweiten Tag der Heim-EM in Düsseldorf das erhoffte Edelmetall nur knapp verpasst.

Für das beste Ergebnis sorgte Florett-Fechterin Leonie Ebert mit dem Erreichen des Viertelfinales. Zwei weitere Starterinnen des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) standen zudem im Achtelfinale. Mit einem frühen Aus enttäuschten hingegen die Degen-Herren.

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Ebert enttäuscht

Als Medaillenkandidatin angereist, fehlte der 19-jährigen Ebert am Ende nur ein Sieg zum möglichen Podiumsplatz. Sie verlor ihr Viertelfinale gegen die Italienerin Elisa Di Francisca mit 5:15.

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"Man ist immer erst enttäuscht und hofft im Viertelfinale, den Schritt zur Medaille machen zu können", sagte Ebert kurz nach ihrem Gefecht, "andererseits kann ich sagen, dass ich einen guten Wettkampf gezeigt habe."

Für ihre Team-Kollegin Anne Sauer reichte es nach dem 6:15 gegen Titelverteidigerin Inna Deriglazowa zu Platz zwölf. Die Russin hatte zuvor bereits Carlin Golubytskyi mit 14:12 besiegt. Eva Hampel verlor gegen die Vize-Weltmeisterin Ysaora Thibus aus Frankreich 10:15 und wurde 14.

Degen-Herren unter ferner liefen

Weit entfernt von einer Top-Platzierung war das deutsche Quartett im Degen-Fechten der Herren. Lediglich Stephan Rein erreichte die zweite Runde des Einzelwettbewerbs und verpasste den Einzug ins Achtelfinale durch ein 14:15 gegen den Finnen Niko Vuorinen nur knapp. Seine drei Team-Kollegen waren bereits in der ersten Runde gescheitert.  

Besonders enttäuschend war das frühe Aus des Vorjahresdritten Richard Schmidt, der Ido Harper aus Israel mit 11:15 unterlag. Lukas Bellmann schied zeitgleich auf der Nachbar-Planche mit 13:15 gegen den Ungarn Gergely Siklosi aus. Nikolaus Bodoczi verlor sein Gefecht gegen den Italiener Marco Fichera mit 8:15.

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