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Mick Schumacher gewann in seiner zweiten Saison in der Formel 3 die Gesamtwertung
Mick Schumacher gewann in seiner zweiten Saison in der Formel 3 die Gesamtwertung © Getty Images
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Mick Schumacher nimmt den nächsten Schritt in seiner Karriere und steigt in die Formel 2 auf. Der Youngster weiß genau, was ihn für Änderungen erwarten.

Mick Schumacher geht nach seinen ersten Testfahrten in der Formel 2 gelassen mit der öffentlichen Erwartungshaltung um. "Abliefern muss man immer", sagte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher am Samstag in Abu Dhabi: "Der Druck ist überall gleich, nur die Arbeit unterscheidet sich."

Im Vergleich zur Formel 3, in der sich der 20-Jährige im Oktober den Europameister-Titel gesichert hatte, sei im direkten Unterbau der Königsklasse "alles noch professioneller", erklärte Schumacher im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. In seinem ersten Jahr in der neuen Serie wolle er "so viel lernen wie möglich."

Auf der fahrerischen Seite hat Schumacher das Reifenmanagement als wesentliche Herausforderung in der Formel 2 ausgemacht. "Es ist eine andere Art von Fahren. Man hat nur eine schnelle Runde. Das Vorbereiten der Reifen gab es so in der Formel 3 nicht, daran muss man sich gewöhnen", sagte der Prema-Pilot: "Man bewegt sich im Rennen weit unter dem Limit, um am Ende noch schnell zu sein. Es ist wie ein Marathon."

Schumacher will sich "rantasten"

Schumacher, der sowohl in der Formel 4 als auch der Formel 3 erst in seinem jeweils zweiten Jahr an die Spitze der Serie vorstieß, geht sein Premierenjahr in der Formel 2 mit gedämpften Erwartungen an: "Die Fahrer mit sehr viel Erfahrung werden am Anfang vorne dabei sein, sie gilt es zu schlagen. Nach den ersten Rennen werden aber auch die Neulinge vorne mit dabei sein, denke ich."

Dass er künftig unter anderem bei den Europa-Rennen im Rahmenprogramm der Formel 1 fahren wird, empfindet Schumacher, dessen erklärtes Ziel mittelfristig der Aufstieg in die Königsklasse ist, als "spannend". Er freue sich, "das zu sehen und so viel wie möglich zu lernen".

Auch was das zu erwartende Medieninteresse angeht sei die Formel 2 die richtige Plattform, um "sich ranzutasten."

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