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Antti Buri im LMS-Audi ist nach seinem dritten Saisonsieg neuer Tabellenführer
Antti Buri im LMS-Audi ist nach seinem dritten Saisonsieg neuer Tabellenführer © ADAC Motorsport
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Drittes Rennwochenende der ADAC TCR Germany 2019, dritter Sonntagstriumph für Audi-Pilot Antti Buri - Samstagssieger Harald Proczyk diesmal Zweiter

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"Sonntagsfahrer" Antti Buri (LMS Racing) hat erneut zugeschlagen: Der Finne, der bereits in Oschersleben und Most die Sonntagsrennen der ADAC TCR Germany gewonnen hatte, setzte sich auch auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg durch und hat damit die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

Im Audi RS3 LMS setzte sich Buri vor Titelverteidiger Harald Proczyk (HP Racing) im Hyundai i30 N TCR und dem von der Pole-Position gestarteten Junior Rene Kircher (Racing One) im Audi durch. WTCR-Champion Gabriele Tarquini (Hyundai Team Engstler), an diesem Wochenende Gaststarter, musste nach einem frühen Kontakt an die Box und kam mit deutlichem Rückstand als 14. ins Ziel.

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"Es war natürlich ein tolles Rennen für uns! Samstag lief bereits gut und am Sonntag haben wir nochmals einen draufgesetzt", freut sich Buri, der damit seinen insgesamt achten Sieg in der ADAC TCR Germany feierte. "Das Auto hat sich super angefühlt, wir hatten keine Probleme. Ich konnte das Rennen voll und ganz genießen. Die Strecke liegt Audi und auch ich mag sie sehr. Wir waren schon mit dem Cupra hier sehr schnell und mit dem Audi läuft es top!", so der neue Tabellenführer.

Hinter dem Spitzentrio folgten Michelle Halder (Team Halder) im Honda Civic TCR und Max Hesse (Hyundai Team Engstler). Lukas Niedertscheider (HP Racing), Theo Coicaud (Hyundai Team Engstler), Mike Halder (Team Honda Sachsen), Julien Apotheoz (Topcar Sport) im Cupra TCR und VW-Pilot Mitchell Cheah (Team Oettinger) belegten die Plätze sechs bis zehn.

Michelle Halder mit bestem Saisonergebnis

Beim Start zog Michelle Halder an Rene Kircher vorbei und auch Antti Buri und Dominik Fugel (Team Honda Sachsen) überholten den 18-Jährigen. Bevor sich das Feld richtig sortiert hatte, musste bereits das Safety-Car auf die Strecke: Fugel konnte nach einem Kontakt nicht mehr weiterfahren, sein Honda musste geborgen werden.

Nach zehn Minuten kam das Safety-Car an die Box - und Michelle Halder erwischte keinen idealen Restart. Buri nutzte die Gelegenheit, um in der Rechtskurve nach Start/Ziel vorbeizuziehen. Mitchell Cheah folgte dem Finnen und es entwickelte sich an der Spitze ein ähnlich spannender Zweikampf wie bereits im Samstagsrennen.

Mit etwas Abstand folgte Harald Proczyk, der ebenfalls an Halder vorbeigekommen war. Die Rennleitung belegte Cheah anschließend mit einer Durchfahrtsstrafe, weil der VW-Pilot einen Frühstart hingelegt hatte. Buri konnte somit vorne das Tempo kontrollieren, auch seine beiden Verfolger Proczyk und Kircher behaupteten ihre Positionen ohne große Mühe.

Im hinteren Teil des Feldes lieferten sich die Piloten enge Duelle, Michelle Halder gelang es aber letztlich, ihren vierten Platz erfolgreich zu verteidigen und damit ihr bislang bestes Saisonergebnis einzufahren.

Für die ADAC TCR Germany steht nun eine zwei Monate lange Sommerpause an. Am Wochenende vom 7. bis 9. August geht es in Zandvoort weiter. Auf dem Kurs in den Dünen der niederländischen Nordseeküste stehen dann die Saisonrennen sieben und acht auf dem Programm.

Weitere Stimmen aus Spielberg:

Harald Proczyk (HP-HyundaI; P2): "Es war insgesamt ein sehr erfolgreiches Wochenende für uns, obwohl die Strecke den Stärken des Hyundai nicht so sehr entgegenkommt. Anders als an den Wochenenden in Oschersleben und in Most hatten wir diesmal aber auch das nötige Rennglück. Ein Sieg und ein zweiter Platz - das hört sich super an."

Rene Kircher (Racing-One-Audi; P3 und bester Junior): "Es ist perfekt, weil wir in Most und auch hier im Training ein paar Probleme mit dem Motor hatten. Wir haben jetzt endlich gefunden, woran es lag. Jetzt ist es umso schöner, auf dem Podium zu stehen. Es ist ein Hammergefühl, wirklich unbeschreiblich."

© Motorsport-Total.com

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