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© Art Fleischmann
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Der Wayne-Taylor-Cadillac hat Joest-Mazda nach knapp drei von 24 Rennstunden in Daytona an der Spitze abgelöst - Porsche bestimmt die GT-Klassen

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Die 2020er-Ausgabe der 24 Stunden von Daytona ist in vollem Gange .

Bei idealen äußeren Bedingungen mit wolkenlosem Himmel und Temperaturen von knapp 20 Grad Celsius haben die 38 gemeldeten Autos der Klassen DPi, LMP2, GTLM und GTD das Rennen am Samstag um 13:40 Uhr (19:40 Uhr MEZ) auf der Rundkurs-Oval-Kombination des Daytona International Speedway unter die Räder genommen.

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Nach einem reibungslosen Start sind mittlerweile nicht nur die ersten Boxenstopps für Reifenwechsel und Nachtanken, sondern auch jene für die ersten Fahrerwechsel routinemäßig über die Bühne gegangen.

An der Spitze liegt nach drei von 24 Stunden der im Vorjahr siegreiche Cadillac DPi von Wayne Taylor Racing. In diesem Jahr wird das Auto gefahren von van der Zande/Briscoe/Dixon/Kobayashi.

Nachdem der von der Pole-Position gestartete Joest-Mazda mit der Startnummer 77 (Jarvis/Nunez/Pla) die Anfangsphase bestimmt hatte, kam es nach 2:50 Stunden zum ersten Führungswechsel auf der Strecke. Kobayashi bremste sich eingangs des Infields an Nunez vorbei.

Doch schon vorher hatte der Wayne-Taylor-Cadillac für einen interessanten Moment gesorgt. Als noch Startfahrer Ryan Briscoe am Steuer saß, hätte ihn Ricky Taylor als Startfahrer im Penske-Acura mit der Startnummer 7 (Taylor/Castroneves/Rossi) um ein Haar von der Strecke gedrängt.

Der in diesem Jahr einzige Cadillac von Action Express Racing, pilotiert von Conway/Nasr/Derani/Albuquerque, weist bereits über eine Minute Rückstand auf. Nach knapp zwei Stunden hatte man einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen müssen, weil eine Plastiktüte den Kühleinlass verstopft hatte. In der Führungsrunde hat man sich aber halten können.

Porsche-Formationsflug in den GT-Klassen

In der GTLM-Klasse haben die beiden erstmals auf der IMSA-Bühne rennenden Porsche 911 RSR-19 das Geschehen bislang im Griff. Derzeit führt das Auto mit der Startnummer 912 (Bamber/Vanthoor/Jaminet) vor dem von der Pole-Position gestarteten Schwesterauto mit der Startnummer 911 (Campbell/Tandy/Makowiecki).

Die in der GTLM eingesetzten Porsche 911 sind schon seit der Vorgängerversion mit Mittelmotor bestückt. Derweil liegt Corvette beim Debüt des brandneuen Mittelmotor-Renners vom Typ C8.R derzeit auf den Positionen vier und sechs.

BMW fährt mit Edwards/Farfus/Mostert/Krohn aktuell an dritter Stelle. Ihre Kollegen im Schwesterauto erlebten indes einen kleineren Rückschlag. Denn nach 1:40 Stunden klemmte am M8 GTE mit der Startnummer 25 (De Phillippi/Eng/Spengler/Herta) die vordere rechte Radmutter. Während mehrere Schlagschrauber probiert wurden, um die Mutter zu lösen, dauerte der Boxenstopp eine gefühlte Ewigkeit.

Die GTD-Klasse wird nach drei von 24 Stunden angeführt vom Pfaff-Porsche (Robichon/Kern/Olsen/Pilet). Die ersten Verfolger sind derzeit der Turner-BMW (Auberlen/Foley/Machavern/Klingmann) und der Paul-Miller-Lamborghini (Sellers/Snow/Lewis/Caldarelli).

In der LMP2-Klasse, in der fünf Oreca das Rennen unter sich ausmachen, liegt seit dem Start der PR1-Oreca (Keating/Trummer/Boulle/Aubry) in Front. In diesem Auto sitzt unter anderem "Marathonmann" Ben Keating, der auch diesmal wieder ein Doppelprogramm absolviert. Neben dem PR1-Oreca in der LMP2 fährt Keating auch den Riley-Mercedes in der GTD (Aschenbach/Keating/Robinson/Fraga).

Größere Zwischenfälle in Form von Abflügen gab es bislang ebenso keine wie Gelbphasen. Das Rennen läuft seit dem Start durchgängig unter Grün. Alle 38 Autos fahren noch.

© Motorsport-Total.com

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