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Nach der Absage der 12 Stunden von Sebring ist die Ehe zwischen Mazda und Joest Racing nun endgültig geschieden - Multimatic übernimmt das Geschäft

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Das Mazda Team Joest ist nun auch offiziell Geschichte. Ab dem nächsten Lauf der IMSA SportsCar Championship - wann immer er auch sein mag - werden die Mazda RT24-P von Multimatic Motorsports betreut.

Es war ursprünglich geplant, dass Joest noch die Einsätze in Daytona und Sebring vornimmt. Bei den 24 Stunden von Daytona holte der Mazda DPi mit Platz zwei sein bisher bestes Ergebnis beim Januar-Klassiker. Die 12 Stunden von Sebring wurden von März auf November verschoben, sodass es kein Abschiedsrennen mehr für Joest geben wird. Multimatic sollte ab April den Betrieb übernehmen.

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"Mazda freut sich darauf, mit Multimatic anzutreten, wenn die IMSA den Rennbetrieb wieder aufnimmt. Wir haben das Ziel, Fahrer- und Herstellerwertung zu gewinnen", sagt Mazda-Motorsportchef Nelson Cosgrove.

"Das Management und die Ingenieure von Multimatic kennen unser Team bereits und sollten unser Programm somit vorwärtsbringen", fügt er hinzu.

Multimatic war bereits Technikpartner während der Kooperation mit Joest Racing und der Mazda RT24-P baut auf einem Riley/Multimatic-LMP2-Chassis auf. Die Partnerschaft ist somit ein Werksprogramm im doppelten Sinne.

Joest Racing hatte 2017 den Mazda-Einsatz von Speedsource übernommen und das Programm zu drei Siegen während der Saison 2019 geführt. Dass sich Mazda dennoch nach nur zwei gemeinsamen Jahren trennte, kam überraschend. Joest ist nun wieder in derselben Situation wie 2017, als Audi die WEC-Einsätze urplötzlich beendet hat.

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