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Fernando Alonso vergleicht die Formel 1 und die Topklasse der WEC hinsichtlich der Technik und der unterschiedlichen Aspekte beim Fahren

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Wie die sportliche Zukunft von Fernando Alonso aussehen wird, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Zwar hat der zweimalige Formel-1-Weltmeister betont, dass er "mehr oder weniger weiß", was er 2021 machen wird. Mehr als dass es sich dabei nicht um eine volle IndyCar-Saison handeln wird und dass er sich für die Zukunft weitere Starts bei den 24 Stunden von Le Mans durchaus vorstellen kann, will Alonso bislang aber nicht verraten.

Wie auch immer Alonsos Zukunft im Detail aussehen wird: Als derjenige Fahrer, der in der Geschichte der Formel 1 bei so vielen Grands Prix angetreten ist wie außer ihm nur zwei andere Piloten, aber auch als Langstrecken-Weltmeister und zweimaliger Le-Mans-Sieger, kann er die Formel 1 und die Langstrecken-WM gut miteinander vergleichen.

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Was die technischen Unterschiede zwischen einem modernen Formel-1-Boliden (wie er ihn zuletzt im Frühjahr 2019 beim Bahrain-Test für McLaren fuhr) und einem modernen WEC-Boliden (wie dem Toyota TS050 Hybrid) angeht, vergleicht Alonso im Instagram-Chat mit dem Kanal der 24 Stunden von Le Mans: "Der Toyota hat eine bessere Traktion und beschleunigt besser."

"Dank der Hybridtechnologie hat man insgesamt 1.000 PS zur Verfügung und es gibt Vierradantrieb. Somit gibt es keine Traktionsprobleme. Hinzu kommen noch die Michelin-Reifen, die aus langsamen Kurven heraus jede Menge Grip bieten. Das geht soweit, dass man es direkt am eigenen Körper spürt, wie der Toyota besser beschleunigt als ein Formel-1-Auto", so Alonso.

"Ein Formel-1-Auto allerdings weist wesentlich weniger Gewicht auf. Deshalb ist es in schnellen Kurven und beim Bremsen das extremere Auto", vergleicht der Spanier .

"Was das reine Fahrern betrifft, gibt es große Unterschiede", meint Alonso und präzisiert: "In der Formel 1 ist die reine Performance alles. Es geht darum, diese Performance möglichst Runde für Runde zu wiederholen."

"Im Langstreckensport hingegen kommt es auf die Balance zwischen Zuverlässigkeit und Performance an. Du brauchst ein Auto, das nicht nur 24 Stunden lang durchhält, sondern eigentlich sogar 40 Stunden", so Alonso. Warum? "Einfach, um ein 24-Stunden-Rennen guten Gewissens durchfahren zu können."

"Das ist also ein großer Unterschied [zur Formel 1], weil man das Auto nicht andauernd ans absolute Limit treibt. Damit meine ich das Überfahren der Randsteine, das Bremsen und so weiter. Hinzu kommt noch, dass man es bei Langstreckenrennen quasi in jeder Runde mit Überrundungen zu tun hat. Somit ist jede Runde anders."

"In der Formel 1 hingegen wiederholt man Runde für Runde dieselben Mechanismen und Automatismen. Deshalb ist in Le Mans und bei anderen Langstreckenrennen mehr Kreativität gefragt", betont der Allrounder, der in beiden Disziplinen Weltmeister wurde.

© Motorsport-Total.com

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