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Aus dem Kart-Sport gehen viele Rennsport-Profis hervor
Aus dem Kart-Sport gehen viele Rennsport-Profis hervor © Imago
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Bei der Kart-Weltmeisterschaft in Lonato kommt es zu einem Eklat. Ein Rennfahrer flippt aus, bewirft einen Kontrahenten, woraufhin eine Schlägerei entsteht.

Skandalöse Szenen bei einem Rennen der Kart-Weltmeisterschaft in Lonato/Italien haben die FIA auf den Plan gerufen. Der Automobil-Weltverband hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem der italienische Fahrer Luca Corberi an der Strecke völlig ausgeflippt war.

Da Corberi nach einer Kollision mit Paolo Ippolito ausgeschieden war, warf er mit Teilen - darunter ein Frontflügel - nach dem Kontrahenten, als dieser vorbeifuhr. Im Parc fermé ging Corberi dann auf Ippolito los, es entwickelte sich eine wüste Schlägerei mit mehreren Beteiligten.

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"Die FIA und der ACI (Automobile Club d'Italia, Anm. d. Red.) sind zutiefst besorgt wegen der beunruhigenden Szenen, die sich bei der Kart-Weltmeisterschaft in Lonato/Italien ereignet haben und an denen Fahrer, Teammitglieder und Streckenposten beteiligt waren", teilte die FIA mit. Eine Untersuchung der Vorfälle sei eingeleitet worden.

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Am Montag entschuldigte sich Corberi für sein Verhalten. "Ich möchte mich bei der Motorsportwelt für das, was ich getan habe, entschuldigen. Es gibt keine Ausrede, die erklären kann, warum ich mich so schändlich benommen habe. Das ist mir in den 15 Jahren meiner Karriere noch nie passiert, und ich hoffe ernsthaft, dass wir das zukünftig auch von niemandem mehr sehen werden", schrieb der Italiener bei Facebook und kündigte zugleich an, nie mehr an Motorsport-Veranstaltungen teilnehmen zu wollen, sprich seine Karriere zu beenden.

Ehemalige Rennfahrer wie Jenson Button oder Felipe Massa nahmen zu dem Vorfall Stellung und forderten harte Konsequenzen für Corberi. Button etwa sah nur eine lebenslange Sperre als richtige Maßnahme an.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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