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Silverstone - Mick Schumacher erklärt im SPORT1-Interview seinen schweren Start in die Formel 2 und spricht über die Fahrt mit dem Weltmeister-Ferrari seines Vaters in Hockenheim.

Mick Schumacher erlebt eine durchwachsene Debütsaison in der Formel 2. Nach seinem Aufstieg fuhr der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher zunächst meist hinterher und verpasste häufig die Punkteränge.

Zuletzt fuhr der 20-Jährige aber deutlich bessere Ergebnisse ein, in Spielberg (Platz 4) und Silverstone (Platz 6) landete der Youngster in den Punkten. Mit 26 Zählern rangiert er aktuell auf Platz 14 der Gesamtwertung.

In den kommenden Wochen stehen für den Deutschen weitere Highlights auf der Programm: Während des F1-Wochenendes in Hockenheim (27./28. Juli) fährt er eine Demonstrationsrunde mit dem Ferrari F2004, mit dem Vater Michael seinen siebten und letzten Weltmeistertitel eingefahren hatte.

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Bereits am kommenden Sonntag ist Schumacher dann am runden Leder gefordert, in Leverkusen kommt es zum Benefizspiel Champions for Charity zwischen dem Team Mick Schumacher und Team Dirk Nowitzki. SPORT1 überträgt die Partie aus Leverkusen ab 18 Uhr LIVE im Free-TV und im LIVESTREAM.

Die Erlöse des Spiels kommen der Dirk-Nowitzki-Stiftung und Projekten der "Keep Fighting Foundation" der Familie Schumacher zu Gute.

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Im SPORT1-Interview spricht das Motorsport-Talent über seine bisherige Saison und seine Erwartungen für die kommenden Höhepunkte.

SPORT1: In Spielberg haben Sie Ihr bisher bestes Saisonergebnis eingefahren. Was macht den Schritt in die Formel 2 bis jetzt so schwierig für Sie?

Mick Schumacher: Die Fahrtzeit ist verglichen mit letztem Jahr (in der Formel 3, Anm. d. Red.) sehr kurz. Es sind viele erfahrene Fahrer dabei, die schon im letzten Jahr in dieser Rennserie waren. Sie konnten das neue Auto schon eine Saison lang fahren. Es sind auch einige Rookies dabei, die vorne einen guten Job machen und gute Teamkollegen haben, die ihnen im Training Dinge beibringen können. Bei mir war das etwas schwieriger. Wir (Schumacher und Teamkollege Sean Gelael) haben uns beide zum Anfang des Jahres schwer getan, werden aber langsam besser und es geht in die richtige Richtung.

SPORT1: In Hockenheim werden Sie mit der Formel 2 nicht an den Start gehen, dafür aber mit dem Ferrari F2004 - dem Auto, mit dem Ihr Vater zum letzten Mal Weltmeister geworden ist. Wie groß ist die Vorfreude auf Hockenheim?

Schumacher: Sehr groß. Das letzte Mal, als ich in Hockenheim gefahren bin, habe ich in der Formel 3 die Meisterschaft gewonnen. Es wird sehr schön und emotional, zurückzukehren. Dieses Mal fahre ich dann in einem schnelleren Auto. Es wird spannend und spaßig.

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SPORT1: Im Ferrari steht eine Demo-Runde an. Sie haben aber auch schon Ihre ersten Testfahrten mit der Scuderia gemacht. Was bedeutet es für Sie, im Junior-Programm von Ferrari aufgenommen worden zu sein?

Schumacher: Ich lerne sehr viel. Ich habe auch beim Test in Bahrain viel gelernt und viel in die Formel-2-Saison mitgenommen. Man bekommt ein bisschen einen Einblick, was ein Formel-1-Fahrer machen muss und was dieser beim Fahren im Kopf behalten muss. Wenn man dann in die Formel 2 zurückkommt, dann wirkt alles so einfach, weil es nicht so kompliziert ist wie in der Formel 1 und man sich nicht so viele Dinge merken muss.

SPORT1: Ein Ereignis jagt bei Ihnen sozusagen das nächste. Am kommenden Wochenende steht Fußball auf dem Programm. Wie steht es um Ihre fußballerischen Qualitäten?

Schumacher: Ich bin schon fleißig am Üben. Es wird witzig und ich hoffe, dass ich mich etwas besser anstelle als im letzten Jahr und dann auch den Pokal mitnehme.

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