Formel 1: Darauf kommt es in Baku an
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WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel startet äußerst schwach in das Wochenende der Formel 1 in Baku. Auch Mercedes um Lewis Hamilton kommt noch nicht in Fahrt.

WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel ist äußerst schwach in das Rennwochenende der Formel 1 in Baku gestartet.

Im freien Training zum Großen Preis von Aserbaidschan landete der 30-Jährige am Freitag nur auf dem elften Rang, rund 1,3 Sekunden trennten ihn vom Trainingsschnellsten Daniel Ricciardo (Australien) im Red Bull.

Vettel suchte dabei lange nach dem richtigen Setup, zumindest sein Teamkollege machte Hoffnung, dass Ferrari dieses am Ende noch findet: Kimi Räikkönen (Finnland) belegte mit 69 Tausendstelsekunden Rückstand auf Ricciardo den zweiten Platz.

Knapp dahinter schloss Max Verstappen (Niederlande) im zweiten Red Bull ab. Das Mercedes-Duo Valtteri Bottas (Finnland) und Lewis Hamilton (Großbritannien) lag auf den Rängen vier und fünf schon jeweils rund acht Zehntel zurück.

Hamilton wartet auf ersten Sieg

Weltmeister Hamilton wartet vor dem vierten Saisonrennen am Sonntag (ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) noch immer auf seinen ersten Sieg und liegt im Klassement neun Zähler hinter Vettel. Etwas schneller als der Ferrari-Star war am Freitag Renault-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich), der Zehnter wurde.

Verstappen rettete seinen Tag erst im zweiten Training. Der Niederländer, der schon an den ersten drei Rennwochenenden durch Fehler und Unfälle aufgefallen war, krachte nach rund einer halben Stunde der ersten Session in die Begrenzungsmauer und beschädigte seinen Boliden.

Die nötigen Reparaturen waren auch zu Beginn der zweiten Einheit noch nicht erledigt, Verstappen verpasste weitere 30 Minuten. Mit der drittbesten Zeit zeigte er dann aber, dass am Wochenende noch mit ihm zu rechnen ist.

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